Mit historischem Glas zur Hightech-Messe

 

Zur Hannover-Messe stellt die FH Erfurt ein patentiertes Verfahren zur Restaurierung historischer Fenster vor.

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Zum sechsten Mal wird die Fachhochschule Erfurt mit dem Thüringer Gemeinschaftsstand "Forschungsland Thüringen" auf der Hannover-Messe vertreten sein. In diesem Jahr wird vom 23.-28. April ein Glas- Exponat des Fachbereiches Konservierung und Restaurierung ausgestellt. Der Fachbereich Konservierung und Restaurierung der FH Erfurt ist bundesweit die einzige Hochschuleinrichtung, die im Studium die Vertiefungsrichtung Glas und Glasmalerei anbietet. Seit 2 Jahren arbeiten Diplomrestauratoren um Prof. Dr. Peter van Treeck an der Weiterentwicklung von Methoden zur zeit- und objektgerechten Konservierung und Restaurierung historischer Glasmalereien. Zur Gruppe, die im Kooperationszentrum für Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut tätig ist, gehören Kim Kappes und Sandra Meinung. Größter Erfolg des Teams war bislang die Anmeldung eines Patentes für Schutzverglasungen zur Erhaltung und Ergänzung historischer Glasmalereien.

Mittels der optischen Wirkung der geformten Schutz- und Ergänzungsscheiben wird das Original nicht verändert, jedoch seine Ablesbarkeit verbessert bzw. wieder hergestellt. Das neue Verfahren fand bereits erste Anwendungen bei der Restaurierung von Fenstern des 19. Jahrhunderts in der Johanneskirche in Saalfeld. Erste Lizenzvergaben werden derzeit verhandelt. Auch bei den Landeskonservatoren der einzelnen Bundesländer stößt das Verfahren auf reges Interesse.

Kontakt: Kim Kappes, Tel. 0361/ 6700-787

Zu dieser Mitteilung existieren Bilder im WWW:

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Farben lassen Raumeindruck entstehen: Die alte Glasmalerei beeindruckt durch Brillanz und schafft einen 3d-Eindruck. Die hinterleuchtete Drehvorrichtung bringt das historische Fenster eindrucksvoll zur Wirkung.

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Detail: Nur wenige Millimeter vor dem Original wird die neue bemalte Glasscheibe angebracht, das Original wird nicht verändert.

Quelle: FH-Erfurt (idw)

 

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