Darwin Day im Neanderthal Museum

Im Jahr 2009 wird weltweit ein großes Doppeljubiläum begangen: Die Evolutionslehre wird 150 Jahre alt und der Geburtstag von Charles Darwin jährt sich am 12. Februar zum 200. Mal.

Nachrichten durchblättern

Zum 200. Geburtstag des großen Evolutionsforschers Charles Darwin am 12. Februar veranstaltet das Neanderthal Museum einen "Darwin Day". Mit Hilfe eines speziell für das dreidimensionale Erfassen von menschlichen Gesichtern entwickelten Scanners können sich Besucher im Foyer des Museums 3D-scannen lassen und ein außergewöhnliches Souvenir mitnehmen. Der Face-Scan erfolgt, indem ein Gitter von Lichtstrahlen auf das Gesicht projiziert und vom Computer in ein 3D-Modell umgerechnet wird. Die 3D-Porträts der Besucher können dann in Glaswürfel gelasert und als Andenken mitgenommen werden.

Als besonderen Beitrag zur Evolutionsforschung können die Besucher ihren Scan außerdem der Forschung „spenden" und NESPOS (Neanderthal Studies Professional Online Service, www.nespos.org) zur Verfügung stellen. NESPOS ist eine internetbasierte Datenbank und ermöglicht Wissenschaftlern aus aller Welt Zugang zu 3D-Scans wie beispielsweise CT-Scans und hochauflösenden Fotos von Humanfossilien und Artefakten. Mit einer speziellen Software können die Funde am Rechner bearbeitetwerden, sodass die wertvollen Originale im Tresor bleiben können und nicht dem Risiko einer Beschädigung ausgesetzt werden. Dank NESPOS ist das Neanderthal Museum in diesem Jahr "Ausgewählter Ort im Land der Ideen".

Damit ist das Museum Teil der Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen", die unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler gemeinsam von der Standortinitiative "Deutschland -Land der Ideen" und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Die Preisverleihung mit Übergabe der Ehrentafel und der vom Bundespräsidenten unterschriebenen Urkunde wird am 12. Februar um 11.00 Uhr ein weiterer Höhepunkt des Darwin Days sein. In der aktuellen Sonderausstellung "Darwins Erbe" werden außerdem den ganzen Tag lang junge Archäologen Fragen der Museumsbesucher beantworten.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben