Kurz notiert

Wie KI die Museen von morgen gestaltet

KI im Museum von morgen

Niedersächsisches Forschungsprojekt will Kulturgüter digital neu erschließen

Museen bewahren nicht nur wertvolle Objekte, sie sind auch Orte des Wissens. Doch ein Großteil dieses Wissens bleibt bislang im Verborgenen: Viele Sammlungen sind nur unvollständig dokumentiert, Herkunftsgeschichten sind schwer nachzuvollziehen und die vorhandenen Daten sind häufig nicht miteinander verknüpft. Ein neues Forschungsprojekt will das nun ändern. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) soll die Erschließung, Analyse und Präsentation von Museumsdaten entscheidend vorangebracht werden.

Archaeotrail App

Digitale archäologische Lehrpfade zusammen mit der Bevölkerung vor Ort gestalten: Dieses Ziel verfolgt ein internationales Team unter Federführung der Uni Würzburg.

Aus aller Welt
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MOVA-Tagung: Empfang im Rathaus

Frankfurt (Oder) war für vier Tage Zentrum der archäologischen Fachwelt. Über 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, Tschechien, Litauen, Dänemark und weiteren Ländern kamen in der Stadt an der Oder zusammen, um sich über aktuelle Forschungen und neue Erkenntnisse auszutauschen. Anlass war die gemeinsame Verbandstagung des Mittel- und Ostdeutschen, des West- und Süddeutschen sowie des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V.

Forschung
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Verabschiedung Ronald Bockius

Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) verabschiedete zu Ende August 2025 Dr. Ronald Bockius, Leiter des Kompetenzbereichs Vorgeschichte, in den Ruhestand – nach mehr als 37 Jahren im Dienst des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) und des LEIZA in Mainz. Mit seiner vielfältigen Expertise, seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Leidenschaft für die Archäologie hat er die Forschungseinrichtung maßgeblich geprägt und bereichert.

Personalia
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Prof. Dr. Verena Lepper, die derzeit Kuratorin am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin ist, verlässt Berlin in Richtung Kalifornien. Die 52 Jahre alte Ägyptologin und Orientalistin wird künftig die Getty Villa in Los Angeles leiten.

Personalia
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Augusta Raurica - Das Römerhaus

Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft, Aargau und Basel-Stadt haben den Vertrag über die Römerstadt Augusta Raurica ("Römervertrag") erneuert. Dieser im Jahr 1975 abgeschlossene Staatsvertrag gilt als wegweisendes Beispiel für die interkantonale Zusammenarbeit und hat sich im Interesse des nationalen Kulturdenkmals Augusta Raurica bestens bewährt.

Kulturerbe
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1983 erworbene Metallfunde mit der Herkunft angeblich Bentumersiel, die sich nun als Raubgut während des zweiten Weltkriegs entpuppten

Metallobjekte, die jahrzehntelang als römische Funde aus dem niedersächsischen Bentumersiel galten, entpuppen sich als mögliches NS-Raubgut. Neue Recherchen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) und dem Fries Museum in Leeuwarden brachten eine brisante Herkunftsgeschichte ans Licht.

Forschung
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Probenanalyse im Autosampler

Jeder Mensch hinterlässt Spuren, und das bereits seit tausenden von Jahren. In einer neuen Studie zeigt ein Team um Erstautor Dr. Yanming Ruan vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, dass der menschliche Einfluss auf Bodenerosion viel weiter zurückreicht als bisher gedacht.

Forschung
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Isthmusschrift auf Stele 1 von La Mojarra

Ein Forschungsprojekt der Universität zu Köln war im Rahmen der Förderlinie "Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten" der Volkswagenstiftung erfolgreich. Das Forschungsprojekt "Exploring an unknown language in an unknown writing system: The Isthmus script" erhält bis zu knapp einer Million Euro Gesamtförderung über drei Jahre. Das Projekt wird von Dr. Svenja Bonmann, akademische Rätin des Instituts für Linguistik, Abteilung Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, geleitet.

Aus aller Welt
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Masterstudiengang Classics

Den Kulturen des antiken Griechenlands, Roms und angrenzender Regionen widmet sich in fächerübergreifender Perspektive ein neuer Studiengang an der Universität Heidelberg. Das Masterprogramm Classics richtet sich insbesondere an Absolventinnen und Absolventen geisteswissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung der antiken Welt befassen wollen. Das interdisziplinäre Programm ist an der Philosophischen Fakultät angesiedelt und wird am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie koordiniert. Der Studiengang startet zum Wintersemester 2025/2026, eine Bewerbung ist bis zum 30. September 2025 möglich.

Studium
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Johannes Krause

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie freut sich über die Aufnahme von Prof. Dr. Johannes Krause als neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Mit dieser Ehrung würdigt die Akademie herausragende wissenschaftliche Leistungen auf internationalem Niveau.

Personalia
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Kurz notiert

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