Bronzezeitlicher Kupferbergbau in Tirol

von: Dr. Gert Goldenberg
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ÖsterreichBronzezeitMontanarchäologie

1. Forschungsgeschichte

Die österreichischen Alpen gehören zu den klassischen Regionen montanarchäologischer Forschung in Europa. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden hier, im Zuge des modernen Kupfererzbergbaus, die in Fachkreisen berühmt gewordenen bronzezeitlichen Bergwerke auf dem Mitterberg (Salzburg) und auf der Kelchalm bei Kitzbühel (Nordtirol) entdeckt und von M. Much (1), O. Klose (2) und G. Kyrle (3) in mehreren Publikationen vorgestellt. Grundlegende Überlegungen und Modelle zur bronzezeitlichen Bergbau-, Aufbereitungs- und Hüttentechnik wurden später, in Anlehnung an die Mitterberger Befunde, von K. Zschocke und E. Preuschen entwickelt (4). In der Folgezeit konzentrierte sich das Interesse der Forschung nahezu ausschließlich auf die Aktivitäten außerhalb des Berges, d.h. auf die Spuren der Erzaufbereitung und Verhüttung. Dies läßt sich mit der weitgehenden Einstellung des aktiven Bergbaus erklären, ein Umstand, der den Zugang nach unter Tage zunehmend erschwerte bzw. unmöglich machte. Aus forschungsgeschichtlicher Sicht sind die ausführlichen Abhandlungen von E. Preuschen und R. Pittioni über deren Grabungen auf der Kelchalm bei Kitzbühel in Nordtirol (5, 6, 7) hervorzuheben, die auch Erkenntnisse zum Alltagsleben der bronzezeitlichen Bergleute lieferten. Im Laufe der Zeit weiteten sich die Forschungen zum prähistorischen Kupferbergbau auch auf Niederösterreich, die Steiermark und Osttirol aus.

Während sich der neolithische Kupferbergbau im Ostalpenraum mangels entsprechender Ansatzpunkte im Gelände derzeit noch einer systematischen Erforschung entzieht, ist die Befundlage für die Bronzezeit sehr ergiebig. Aus der Zusammenschau alter und neuer Forschungsergebnisse zeichnet sich für den Kupferbergbau dieser Epoche folgendes Bild ab: Im 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelte sich der Ostalpenraum zu einem bedeutenden Kupferproduzenten für die Versorgung des mitteleuropäischen Metallmarktes bzw. Kupfer- und Bronzehandwerks. Der Höhepunkt der Kupfergewinnung wurde mit der Ausbildung frühindustrieller Produktionsstrukturen in der Mittleren und Späten Bronzezeit erreicht. Das Bergbau- und Hüttenwesen aus dieser Zeit hat bis heute vielerorts im Gelände eindrucksvolle Bodenbefunde hinterlassen.

2. Die Fahlerzlagerstätten von Schwaz/Brixlegg im Unterinntal - Nordtirol

Erst in den letzten Jahren hat sich zu den bislang bekannten prähistorischen Kupferbergbaurevieren die Region Schwaz/Brixlegg im Unterinntal (Nordtirol) hinzugesellt. Hier konnten im Zuge neuer, von der Universität Innsbruck durchgeführter und vom österreichischen Forschungsfonds (FWF) geförderten Forschungsarbeiten umfangreiche Bergbaurelikte aus der Späten Bronzezeit entdeckt und für archäologische Untersuchungen erschlossen werden. Ausgangspunkt für den prähistorischen Kupferbergbau bildeten in dieser Region die reichen Fahlerzlagerstätten im "Schwazer Dolomit", auf deren Grundlage sich 2000 Jahre später, im Späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, eines der bedeutendsten Bergbauzentren Europas entwickeln sollte ("Schwaz, die Mutter aller Bergwerke").

Während in den meisten bronzezeitlichen Bergbaurevieren, so auch am Mitterberg oder im Raum Kitzbühel, vor allem Kupferkies (CuFeS2) als Ausgangserz für die Kupferproduktion zur Verfügung stand, lieferten die Lagerstätten von Schwaz/Brixlegg einen ganz anderen Erztyp, der durch das Vorherrschen von Fahlerzen gekennzeichnet ist. Die wichtigsten Vertreter dieser Mineralgruppe sind das Antimonfahlerz Tetraedrit (Cu12Sb4S13) und das Arsenfahlerz Tennantit (Cu12As4S13). Aus diesen polymetallischen Erzen, die eine Vielzahl weiterer Elemente (Fe, Zn, Ag, Hg, Bi u.a.) enthalten können, lassen sich spezielle Kupfer- bzw. Bronzesorten ableiten, für die sich in Fachkreisen der Ausdruck "Fahlerzmetalle" eingebürgert hat, und deren Zusammensetzung durch deutliche Gehalte an Arsen, Antimon und Silber gekennzeichnet ist.

3. Bergbauspuren der Späten Bronzezeit

Schon im "Schwazer Bergbuch" aus dem Jahre 1556 (8) werden alte Gruben aus nicht überlieferter, "vorchristlicher" Zeit beschrieben: "wie man dann noch zu unseren Zeiten an etlichen Orthen an den pergen haidnisch Zecherl in den tag gehanngen befindet". Gemeint sind auch heute noch existierende, oberflächennahe Abbauhohlräume im Schwazer Dolomit, die auf einen prähistorischen Erzabbau unter Anwendung der Feuersetztechnik zurückzuführen sind. Funde von Keramik und Steinwerkzeugen sowie 14C-Datierungen an Holzkohle aus dem Innern solcher Gruben datieren diese überwiegend in die ausgehende Bronzezeit (Hallstatt B2, B3) und beginnende Eisenzeit (frühes Hallstatt C) und damit in das 9. bis 7. Jh. v. Chr..

Im Umfeld dieser frühen Bergbauspuren konnten im Zuge der Innsbrucker Forschungsarbeiten über 40 prähistorische Fundbereiche lokalisiert werden (9), die sich über ein Gebiet von 20 km Länge und bis zu 3 km Breite auf der Südseite des Inntales zwischen Schwaz im Westen und Radfeld im Osten verteilen und sich damit über den gesamten Bereich der Fahlerzvorkommen im Schwazer Dolomit erstrecken. Zu den aufgenommenen Bergbauspuren gehören Pingenfelder, Abraumhalden und Aufbereitungsplätze sowie ein Verhüttungsplatz; die archäologischen Befunde weisen inzwischen auch auf ehemalige Siedlungsplätze der Bergleute hin.

Eine wichtige Rolle bei der bronzezeitlichen Vortriebstechnik spielte das Feuersetzen. Mit Hilfe von Holzfeuern wurde das abzubauende Gestein mürbe gemacht und konnte so leichter hereingewonnen werden. Insbesondere im harten und massigen Schwazer Dolomit kam es dabei zur Ausbildung charakteristischer, kuppelförmiger Hohlräume, die auf das schalige Abplatzen des Gesteins unter Hitzeeinwirkung zurückzuführen sind. Teilweise sind diese Gruben bis über 50 m weit in den Berg gebrannt.

Insbesondere bei der Erzaufbereitung kam eine Vielfalt von Steinwerkzeugen in Form von Schlägeln, Unterlagssteinen, Mahlsteinen etc. zum Einsatz. Für die Herstellung der Schlägel wurden vom bronzezeitlichen Bergmann bevorzugt Gerölle aus hochmetamorphen Kristallingesteinen wie Eklogit und Granatamphibolit herangezogen, wie sie in den Inntalschottern oder in Moränenablagerungen gefunden werden konnten. Aufgrund des inneren Gefüges und eines relativ hohen Raumgewichtes dieser Gesteine weisen diese eine besonders hohe Schlag- und Bruchfestigkeit auf und damit ideale Materialeigenschaften für die Anforderungen der bergmännischen Arbeit.

Die mit Steinwerkzeugen zerkleinerten Erze wurden bei Bedarf zur weiteren Anreicherung einer nassmechanischen Aufbereitung unterzogen. Nachgewiesen sind solche "Erzwäschen" u.a. in Form von Waschtrögen (Kelchalm) oder auch von mit Holzbrettern verschalten Gerinnen (Hüttenplatz bei Radfeld im Unterinntal).

Nach den bislang vorliegenden Prospektions- und Grabungsergebnissen wird der Fahlerzbergbau im Unterinntal mit dem Einsetzen der Späten Bronzezeit (Bronzezeit D1, um 1300 v. Chr.) archäologisch fassbar. Nur vereinzelt weisen Keramikfunde auf einen noch älteren Bergbau hin. Ein Höhepunkt zeichnet sich im 12. bis 10. Jh. v. Chr. ab (Hallstatt A1 bis B2). Danach lassen sich die Bergbauspuren noch bis in die beginnende Eisenzeit (frühes Hallstatt C) verfolgen, und verlieren sich im 7. Jh. v. Chr.. Die Blütezeit der Kupferproduktion aus Fahlerzen im Unterinntal fällt damit in die Zeit der Nordtiroler Urnenfelderkultur.

4. Die Verhüttung der Erze

Während die Verhüttung in der Frühen Bronzezeit - nach den wenigen hierzu vorliegenden archäologischen Befunden - noch in bescheidenen Maßstäben und mit einfachen Mitteln in nahegelegenen Siedlungen erfolgte, entwickelte sich in der Mittleren und Späten Bronzezeit eine regelrechte Hüttenindustrie in den Bergbaurevieren, deren Strukturen und Apparate sich im gesamten Ost- und Südalpenraum (Niederösterreich, Steiermark, Salzburg, Nord- und Osttirol, Südtirol, Trentino) zu dieser Zeit sehr ähnlich sind. Hierin spiegelt sich ein weitreichender Technologietransfer in Verbindung mit einer großräumig organisierten, frühindustriellen Kupferproduktion auf hohem technischen Niveau wieder.

Für die Verhüttung von Vorteil, wenn nicht unerlässlich, war es, die schwefel-, arsen- und antimonhaltigen Erze vor dem eigentlichen Schmelzprozess einer Röstung zu unterziehen, in deren Verlauf große Teile der unerwünschten Elemente verbrannt wurden (SO2 etc.). Dieser im offenen Holzfeuer in "Röstbetten" oder "Röststadeln" durchgeführte Vorgang ist - zumindest bei der Verarbeitung von Kupferkieserzen - im archäologischen Befund vielfach nachgewiesen.

Bei den zahlreichen Ausgrabungen auf mittel- bis spätbronzezeitlichen Hüttenplätzen im Ost- und Südalpenraum wurden neben den Röstbetten häufig ganze Ofenbatterien freigelegt. Im Falle der Kupferkiesverhüttung lassen sich durch mineralogisch-chemische Untersuchungen an Schlacken die Schritte des Röstens und des reduzierenden Schmelzens im Ofen unter Bildung von silikatischer Schlacke und Kupferstein (= an Kupfer angereichertes, schwefelhaltiges Zwischenprodukt der Verhüttung) in aller Regel leicht nachvollziehen. Problematischer gestaltet sich dagegen der Nachweis der weiteren Umsetzung des Kupfersteins zum Rohkupfer.

Auf dem einzigen Hüttenplatz im Bergbaurevier von Schwaz/Brixlegg bei Radfeld besteht die Schlackenhalde zum größten Teil aus Schlackensand, der durch mechanisches Zerkleinern von Schlacken und anschließendes Auswaschen entstanden ist. In Folge der Fahlerzverhüttung treten hier in den Schlacken neben Kupferstein vor allem auch Antimon- und Arsenverbindungen in Erscheinung (hüttentechnische Bezeichnung: "Speise"), die unmittelbar aus den Ausgangserzen abzuleiten sind. Dort, wo in den Schlacken metallisches Kupfer in Form von Einschlüssen auftritt, weist dieses, wie zu erwarten, hohe Arsen- und Antimongehalte auf sowie deutliche Spuren an Silber und entspricht damit der Charakteristik von "Fahlerzmetall".

5. Die Kupferproduktion im Wandel der Zeit

Bereits in frühbronzezeitlichen Siedlungen im Unterinntal wurden Fahlerze, vermutlich gemeinsam mit oxidisch/karbonatischen Sekundärmineralen (Malachit, Azurit u.a.), zur Kupfergewinnung herangezogen (10). Neben entsprechenden archäologischen Befunden weisen hierauf auch Metallanalysen an Barren und Fertigprodukten aus dem Süddeutschen Raum hin. Im Laufe der Mittleren Bronzezeit gelang es den Hüttenleuten offensichtlich, die schwieriger aufzuschließenden Kupferkieserze, die in großer Menge und Verbreitung zur Verfügung standen, in großem Maßstab zu nutzen, womit ein Ansturm auf entsprechende Lagerstätten einsetzte, zu denen auch die Vorkommen am Mitterberg und im Raum Kitzbühel (Kelchalm, Jochberg u.a.) gehören. Hieraus entwickelte sich rasch eine umfangreiche Metallproduktion mit frühindustriellem Charakter, von der heute vor allem die unzähligen Schlackenplätze im Ost- und Südalpenraum zeugen.

Etwa in der Mitte des 12. Jhs. v. Chr., am Übergang von Hallstatt A1 zu Hallstatt A2, vollzog sich ein markanter Wechsel in der Zusammensetzung der in Mitteleuropa verwendeten Bronze, der durch Serienanalysen an Fertigprodukten von verschiedenen Bearbeitern nachgewiesen ist (11). Die Verwendung eines an Spurenelementen relativ armen Kupfers, wie es bei der Verhüttung von Kupferkies zu erwarten ist, wird zu diesem Zeitpunkt von einer Kupfersorte des Types "Fahlerzmetall" abgelöst. Dieses Material mit deutlich höheren Gehalten an Antimon, Arsen und Silber erlangt in kurzer Zeit eine Vormachtstellung auf dem Metallmarkt vor allem des südlichen Mitteleuropas, mit Auswirkungen bis in den skandinavischen Raum.

Im Zusammenhang mit diesem Wandel in der Metallzusammensetzung könnte den Lagerstätten von Schwaz/Brixlegg im Unterinntal eine Schlüsselrolle zukommen, liegen doch hier die größten Fahlerzvorkommen des Alpenraumes vor. Unterstützt wird dieser Gedanke von den mittlerweile in großer Zahl vorliegenden archäologischen Befunden, die gerade für diese Zeit einen sehr umfangreichen Fahlerzbergbau belegen. Zieht man eine monopolistisch strukturierte, großangelegte Kupferproduktion aus Fahlerzen in der Späten Bronzezeit im Unterinntal in Erwägung, so könnte das Ergebnis den Druck auf den mitteleuropäischen Metallmarkt erklärbar machen. In der Folge müssten vorangegangene Bergbaubezirke, wie der Mitterberg oder der Kitzbüheler Raum, in ihrer Bedeutung stark zurückgedrängt worden sein. Um dies auch aus archäologischer Sicht zu belegen, fehlen aus den betroffenen Revieren allerdings noch genauere Datierungen.

Ob der Wechsel zu den Fahlerzen als hauptsächlicher Rohstoff für die Kupfergewinnung auf technische Errungenschaften im Bereich des Bergbau- und Hüttenwesens zurückzuführen ist, die eine kostengünstigere Produktion ermöglichten, auf besondere Materialeigenschaften des "Fahlerzmetalls" oder auf die Herausbildung neuer Gesellschafts- und Machtstrukturen, bleibt vorerst offen und den Ergebnissen zukünftiger Forschungen vorbehalten.

6. Forschungsperspektiven

Trotz der in über einem Jahrhundert montanarchäologischer Forschung erarbeiteten, umfangreichen Erkenntnisse sind viele Fragen zur prähistorischen Kupfergewinnung im Ostalpenraum noch ungelöst. So fehlen bislang direkte Nachweise für den neolithischen und frühbronzezeitlichen Bergbau, und selbst für die archäologisch gut belegte Mittlere und Späte Bronzezeit steht die Erforschung der Bergwerke - sieht man vom Mitterberg ab - noch ganz am Anfang. Auch was das Hüttenwesen anbelangt, sind viele Fragen offen. Neben fehlenden technischen Details aus allen Etappen der Produktionskette ist es vor allem die Frage nach der technischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, die sich im Bereich und im Umfeld des Montanwesens erhebt. Die Bearbeitung solcher Fragestellungen wird eine systematische und kontinuierliche Forschung über Jahrzehnte hinweg erforderlich machen, die nur über den zielgerichteten Ausbau der derzeit doch begrenzten Möglichkeiten an den beteiligten Forschungsstätten möglich sein wird.

Literatur

  • (1) M. Much, Das vorgeschichtliche Kupferbergwerk auf dem Mitterberge (Salzburg). Mitteilungen der Zentralkommission N. F. V, 1879, 18-36.
  • (2) O. Klose, Die prähistorischen Funde vom Mitterberge bei Bischofshofen im Städtischen Museum Carolino-Augusteum zu Salzburg und zwei prähistorische Schmelzöfen auf dem Mitterberge. Österreichische Kunsttopographie XVII, Wien 1918 (1916), Beitrag II.
  • (3) G. Kyrle, Der prähistorische Bergbaubetrieb in den Salzburger Alpen. Österreichische Kunsttopographie XVII, Wien 1918 (1916), Beitrag I, 1 - 50.
  • (4) K. Zschocke, E. Preuschen, Das urzeitliche Bergbaugebiet von Mühlbach- Bischofshofen. Materialien zur Urgeschichte Österreichs 6, Wien 1932.
  • (5) E. Preuschen, R. Pittioni, Untersuchungen im Bergbaugebiete Kelchalpe bei Kitzbühel, Tirol (1. Bericht). Mitteilungen der Prähistorischen Kommission der Akademie der Wissenschaften, III. Band, Wien 1939.
  • (6) E. Preuschen, R. Pittioni, Untersuchungen im Bergbaugebiete Kelchalpe bei Kitzbühel, Tirol (2. Bericht). Mitteilungen der Prähistorischen Kommission der Akademie der Wissenschaften, V. Band, Wien 1947, 37 - 99.
  • (7) E. Preuschen, R. Pittioni, Untersuchungen im Bergbaugebiet Kelchalm bei Kitzbühel, Tirol. - 3. Bericht über die Arbeiten 1946 - 1953 zur Urgeschichte des Kupferbergwesens in Tirol. Archaeologia Austriaca 15, 1954, 2 - 97.
  • (8) H. Winkelmann (Hrsg.), Schwazer Bergbuch 1556. Faksimile-Ausgabe. Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar/Lünen 1956.
  • (9) B. Rieser, H. Schrattenthaler, Urgeschichtlicher Kupferbergbau im Raum Schwaz-Brixlegg, Tirol. Archaeologia Austriaca 82/83, 1998/1999, 135-179.
  • (10) K.-P. Martinek, Archäometallurgische Untersuchungen zur frühbronzezeitlichen Kupferproduktion und -verarbeitung auf dem Buchberg bei Wiesing, Tirol. Fundberichte aus Österreich 34, 1995, 575 - 584.
  • (11) V. Rychner, N. Kläntschi, Arsenic, nickel et antimoine. Une approche de la métallurgie du Bronze moyen et final en Suisse par l`analyse spectrométrique. Tome I et II. Cahiers d`archéologie romande 63 + 64, Lausanne 1995.

In diesem Video präsentieren Gert Goldenberg, Markus Staudt und Caroline Grutsch von der Universität Innsbruck ihr Forschungsgebiet: Urgeschichtliche Bergwerke und Hüttenplätze der Kupfergewinnung im Tiroler Unterinntal. Aus dem im Schwazer Dolomit vorkommenden Fahlerz wurde bereits in der Jungsteinzeit um 4000 v. Chr. und in größerem Rahmen ab der späten Bronze- bis in die frühe Eisenzeit vom 12. bis in das 8. Jahrhundert v. Chr. Kupfer gewonnen.

17.12.2017ansehen