Vasa zerfällt

 

Das 1628 gesunkene und in den 70er Jahre geborgene schwedische Kriegschiff Vasa scheint nun ein weiteres mal seinem Untergang entgegen zu gehen.

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Wie wissenschaft-online berichtet, haben sich anscheinend während der 300 Jahre, die die Vasa im Stockholmer Hafenbecken lag, große Mengen von Schwefelwasserstoff im Holz der Vasa eingelagert. Dieser oxidiert nun seit der Hebung und Trocknung des Schiffes zu Schwefelsäure, die das ganze Schiff zersetzten könnte. Im Jahr 2000 wurde dieser Vorgang ertsmals sichtbar und seither wird fieberhaft an einer Lösung des Problems gearbeitet.

Einen ausführlichen Artikel hierzu finden Sie bei wissenschaft-online.

Kommentare (1)

  • altorics
    altorics
    am 27.02.2002
    sehr interessant, zumal ich erst letztes jahr im vasa-museum war. zum wunsch des königs nach einem zweiten batteriedeck muss gesagt werden, dass nur einige zentimeter (!) änderungen am rumpf das sinken hätten verändern können. aber damals wurden schiffsrümpfe nicht berechnet, sondern beruhten auf erfahrungswerten der schiffsbaumeister

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