Jugendbauhütte Wismar stellt sich vor

Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiierte Jugendbauhütte in Wismar hat mit 20 Teilnehmern ihren Betrieb aufgenommen. Bei einem Pressegespräch am 20. Februar im Wismarer Rathaus erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow und Dr. Norbert Heinen, der Geschäftsführer des Vereins "Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz e.V.", diese neue Initiative der Stiftung

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, mit der sie verstärkt junge Menschen an das Thema Denkmalpflege heranführen will.

Durch den freiwilligen einjährigen Einsatz haben die Jugendlichen die Chance, Klarheit über ihre eigenen Fähigkeiten und beruflichen Neigungen zu gewinnen. Die "Jugendbauhütte Wismar" kommt damit dem Bedürfnis der Jugend nach freiwilligem Engagement für Aufgaben entgegen, die für die Gesellschaft wichtig sind.

Betreut von einem pädagogischen Leiter der "Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste" (ijgd) und an der Seite erfahrener Fachleute erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen unmittelbaren Eindruck von der Vielfalt denkmalpflegerischer Themen. Sie sind dabei in den verschiedensten denkmalpflegerischen Betrieben und Einrichtungen tätig: in Handwerksbetrieben wie Maurer, Tischler, Maler, Stukkateure aber auch bei Restauratoren und Architekten, bei Denkmalbehörden und anderen Denkmalorganisationen.

Dr. Norbert Heinen hofft, daß der Erfolg des Projektes zu einer förmlichen öffentlichen Anerkennung als "Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege" führt. Eine Reihe von weiteren Städten hätten bereits Interesse an der Errichtung von Jugendbauhütten bekundet. Wieviele Jugendbauhütten entstehen können, hinge jedoch ganz wesentlich davon ab, in welchem Umfang sich private Stifter und Spender engagieren.

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