Urteil gegen die Hehler der Himmelsscheibe bestätigt

Das Landesgericht Halle hat am Montag letzter Woche das 2003 in erster Instanz ausgesprochene Urteil gegen die beiden Hehler der Himmelsscheibe von Nebra bestätigt.

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Die Verteidigung versuchte zwar die Echtheit der Scheibe in Frage zu stellen, um so den Vorwurf der Hehlerei abzuwenden, doch folgte das Gericht den zahlreichen Aussagen von Wissenschaftlern, die sowohl die Echtheit der Scheibe, wie auch deren Fundort bestätigten.

Nach Aussage des Vorsitzenden Richters Torsten Gester bestehen weder Zweifel an der Schuld der Angeklagten noch an der Echtheit der Scheibe. Und somit bleibt es bei den Bewährungsstrafen von einem Jahr für Hildegard Burri-Bayer und von sechs Monaten für Reinhold Stieber.

Kommentare (3)

  • christian manhart
    christian manhart
    am 09.10.2005
    Zum Urteilsspruch:hart, aber in Anbetracht der jämmerlichen Verteidigung gerecht.
    Die Schatzsucher hätten von vornherein den Fund an geeigneter Stelle melden müssen. Anschließend hätte ich mich als Finder des Schatzes auf ein Verfahren eingelassen. ( Finderlohn )
    Das mediale Interesse hätte die finanziellen Aspekte - wie auch immer - übertroffen.
  • Frank W.
    Frank W.
    am 18.10.2005
    Was ist daran hart? In meinen Augen ist es sogar zu milde. Aber die Verteidigung ist echt ein Witz gewesen. Eventuell aber hat das den Richter milde gestimmt?
  • am 20.10.2005
    Nun diese Sache ist wohl ursächlich in unserer Gesetzgebung begründet,siehe
    "Schatzregal".Unser Beamtenstaat
    will sich alles für "umme"unter
    den Nagel reissen.In England oder in anderen Ländern werden
    die Finder ehrlich abgefunden!!
    Denn trotz allem darf man eins nicht vergessen,ohne diese
    bösen? Leute würde das Ding
    immer noch im Boden vor sich
    hingammeln!!

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