Tiere im Alten Ägypten

Besucher mit einem Faible für das Alte Ägypten kommen bis zum 17. September im Zoologischen Garten Berlin auf ihre Kosten.

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Das einstigen Straußenhaus des Zoo, eine 1901 gebaute Nachbildung eines ägyptischen Tempels, inspirierte Doktoranden der Humboldt-Universität, das Ägyptenforum und das Ägyptische Museum zu einer Ausstellung über Tiere in der ägyptischen Mythologie. Und da fast alle in ägyptischen Inschriften und Bildern erwähnten Tiere im Berliner Zoo beheimatet sind, bot sich hier ein perfekter Ausstellungsort an.

Um das damalige Verhältnis der Menschen zur Tierwelt dreht sich die Ausstellung "Ägypten. Ein Tempel der Tiere". Tiere haben damals wie heute wirtschaftliche Bedeutung. Jedoch wurden nicht nur Haustiere, sondern auch Wildtiere von den Menschen gehalten. Dadurch ergibt sich die Frage, waren diese Wildtierhaltungen die ersten Zoos der Welt oder haben moderne Zoos heute ganz andere Aufgaben? Auch das sind Fragen, die diese Ausstellung stellt.

Mittelpunkt ist die Präsentation zahlreicher Exponate mit altägyptischer Tierdarstellungen und doch bezieht die Ausstellung den ganzen Zoo mit ein. An 27 Tiergehegen sind Informationstafeln aufgestellt, die in Wort und Bild die Beziehung des jeweiligen Tieres zur ägyptischen Mythologie darstellen.

 

"Ägypten. Ein Tempel der Tiere"

bis 17. September 2006

Zoologischer Garten Berlin

www.zoo-berlin.de

 

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