Tempel der Isthar im Irak freigelegt

In Babylon haben irakische Archäologen einen Tempel freigelegt, der der Göttin Ishtar geweiht war.

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Aufgrund von Keilschrifttexten, die innerhalb des Tempelgebäudes gefunden wurden, wird der Komplex in die Regierungszeit des Königs Hammurabi datiert (1790-1750 V.Chr.). In Babylonien und Assyrien war Ishtar die Gottheit der Liebe und wurde unter anderem Namen im gesamten Vorderen Orient verehrt.

Einer der herausragensten Funde ist sicherlich ein Relief auf einer Tontafel, auf der eine Frau ein Kind stillt.

Kommentare (7)

  • U. Mehl
    U. Mehl
    am 24.10.2001
    Eine Frau säugt ihr Kind nicht sonder sie stillt es!
  • rainerfahr@yahoo.de
    rainerfahr@yahoo.de
    am 26.10.2001
    Quellen und Links wären ganz schön.
  • Thilo Jordan (Autor)
    Thilo Jordan (Autor)
    am 26.10.2001
    Das ist nun in der Tat ein sehr peinlicher Fehler, ich habe es sofort geändert und kann mich nur dafür entschuldigen.
  • Hermann R. Heim
    Hermann R. Heim
    am 27.10.2001
    Seit wann ist das Babylon Hammurabis prähistorisch? Fangen wir wieder an, Geschichtsschreibung mit den Griechen und Römern beginnen zu lassen?
  • V.Wawrzyniak
    V.Wawrzyniak
    am 30.07.2004
    Ich würde mir eine etwas genauere Darstellung was die verschiedenen Asspekte der alten Göttinnen betrifft wünschen. So weit ich weiß war Ishtar, genau wie die ägyptische Göttin Sekhmet nicht allein eine Göttin der Liebe, sondern auch eine Göttin des Krieges (Inanna).
  • V.Wawrzyniak
    V.Wawrzyniak
    am 30.07.2004
    Entschuldigung. Aspekte natürlich nur mit einem s, usw.. Bin heute etwas fahrig, wie man deutlich sieht. Ich meine sie ist doch sehr spannend, diese Komplexität, die einzelnen Aspekte. Und wichtig für ein wissenschaftliches Gesamtbild. Gibt es denn inzwischen Bilder? Links? Eigentlich bin ich auf der Suche nach einer Erklärung für den Namen des Ortes Naqb Ishtar in Jordanien. Ist da noch jemand, der mir antwortet? Ist ja nun schon fast drei Jahre her. v
  • archäologie1968
    archäologie1968
    am 28.01.2014
    Hallo,

    zu dem Beitrag "Goldtäfelchen aus Babylonien" möchte ich anfügen: Goldtäfelchen aus der Zeit etwa 1000 vor Christus sind ebenfalls ein typisches Merkmal der weiter östlich gelegenen "Harappa"-Kultur. Diese Kultur umfaßte eine sehr lange Zeitspanne, und dehnte sich über viele relativ fortschrittliche Siedlungen aus, ging aber vor Christi Geburt schließlich zugrunde. Von der Harrapa-Kultur sind Goldtäfelchen bekannt, durchbohrte Perlen, schachbrettartige Städte mit realtiv guter Kanalisation und Organisation. Das Gebiet lag im heutigen Pakisten und westlichen Indien. Die Harrapa-Kultur, benannt nach der Hauptstadt Harrapa, ging über eintausend Jahre hinweg, und soll danach durch Erdbeben, Versalzung, Verödung von Flüssen oder ähnlichem ihr Ende gefunden haben. Wer sich für Archäologie interessiert, kann den Begriff Harappa auseinanderhalten von Hatussa. Hatussa ist der Hauptort der Hethiter lange vor Christi Geburt im Gebiet der heutigen Türkei.

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