Tagung: Zum Ritual zwischen Antike und Gegenwart

 

Der Akademische Mittelbau des Instituts für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin veranstaltet am 1. und 2. Februar eine interdisziplinäre Tagung: "Zum Ritual zwischen Antike und Gegenwart -Neue Forschungen und Perspektiven".

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Die Problematik des "Rituals" gehört in den verschiedenen archäologischen und altertumswissenschaftlichen Disziplinen ebenso wie in der Geschichte zu den hoch aktuellen Fragen der Forschung. Auf der Tagung werden auch Forschungsergebnisse der Ethnologie und der Religionswissenschaft mit einbezogen. Denn eine moderne, zusammenfassende und disziplinübergreifende Bearbeitung des Themas ist bisher ein Desideratum: Hier setzt die Tagung an der FU an. Anhand konkreter Beispiele und theroretischer Betrachtungen werden der bisherige Diskussionsstand dargelegt und neue Wege des Erkennens und der Interpretation ritueller Handlungen aufgezeigt. Das Spektrum reicht u.a. von den "Totenritualen im Alten Orient" über eine "Kontroverse nacheiszeitlicher Höhlennutzung: Ritual-Opfer-Kult", "Gründungsdepots in phönizischen Niederlassungen", "Heilige Hochzeiten" im Alten Orient und "Hochzeitsrituale im nachdemokratischen Athen" bis hin zum "Fortleben alter Rituale in neuem Gewand in der Spätantike" und "Opferspeisen in Orissa/Indien".

Neben dem Schwerpunkt "Rituale" repräsentiert die Tagung den aktuellen Stand der Forschung des akademischen Mittelbaus im Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften an der FU Berlin.

Ort und Zeit:

Pavillon des Instituts für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin, Altensteinstr. 15, 14195 Berlin-Dahlem; täglich 9.00 - 18.00 Uhr

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