Spionagephotos enthüllen Chinas Geschichte

 

Chinesische Archäologen haben von der CIA tausende Spionagephotos erhalten, die im II. Weltkrieg vom japanischen Miltiär gefilmt wurden. Diese Bilder helfen nun dabei die Vergangenheit wiederzuentdecken

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, schreibt der The Telegraph.

11.000 Photos werden zur Zeit im Museum für Chinesische Geschichte (Peking) von Archäologen und Historikern ausgewertet. Sie wurden zwischen 1937-1945 von japanischen Bombern und Spionageflugzeugen gemacht und verschwanden dann für fast 50 Jahre in den Archiven der CIA.

Die Photos bilden die umfassenste Dokumentation der chinesischen Kulturlandschaft, bevor Krieg, Bodenreform und die Kulturrevolution der 60er ihre Verwüstungen angerichtet haben.

Auf den Photos sind archäologische Stätten zuerkennen, von denen heute nichts mehr zu erkennen ist. Auf einigen ausgesuchten Stellen haben mittlerweile die ersten Ausgrabungen begonnen.

Yang Ling, Direktor des Zentrums für Luftbildarchälogie am Museum der Chinesischen Geschichte, wurde Anfang der 90er Jahre auf die Bilder aufmerksam. Nachdem die Akten 1995 von den U.S. Behörden freigegeben wurden, bekam er die Erlaubnis die Bilder zu kopieren und sie nach China zu bringen.

Kommentare (2)

  • Karsten Knoblich
    Karsten Knoblich
    am 09.02.2003
    Neben den in den vergangenen Jahrzehnten "verschwundenen" historischen Stätten gibt es zudem heute noch sehr gut sichtbare. So wartet China zum Beispiel mit einer ganzen Reihe von Pyramiden beziehungsweise pyramidenförmigen Bauwerken auf, über die von offizieller Seite leider wenig in Erfahrung zu bringen ist. Wer sich für das Thema interessiert, dem sei das Buch "Die weiße Pyramide" von Hartwig Hausdorf empfohlen.
  • Vera
    Vera
    am 24.02.2003
    Is dit moontlik om hierdie blad in Afrikaans te kry?
    Translated: "Is it possible to get this information in English?" I am interested the history of Germany, especially from the beginning to the reform of Martin Luther.

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