Reiss-Engelhorn-Museen zeigen die Himmelsscheibe von Nebra

Die in Halle gestartete Ausstellung „Der geschmiedete Himmel - Die Himmelsscheibe von Nebra“ ist nun ab dem 10. März in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen.

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Neben der Originalscheibe führen archäologische Funde aus ganz Europa den Besucher in die Lebenswelt der Bronzezeit ein. Die Ausstellung berichtet von genauen Beobachtungen des Himmels, wie auch von Mythen und Riten dieser Zeit.

Das Mannheimer Museum hat der Ausstellung den Bereich Archäometrie hinzugefügt, der nur dort zu sehen sein wird. Dabei werden nicht nur Ergebnisse dieser Forschungsrichtung erläutert, sondern auch Methoden und Arbeitsvorgänge gezeigt. Archäometrische Untersuchungen spielten beim Echtheitsbeweis der Scheibe eine gewichtige Rolle.

Die Himmelsscheibe von Nebra

Die 1999 zufällig von Raubgräbern in Sachsen-Anhalt entdeckte Himmelsscheibe zählt zu den weltweit bedeutendsten archäologischen Funden aus der Bronzezeit. Bei der ca. 3600 Jahre alten Metallscheibe handelt es sich um die bislang älteste Darstellung des Himmels in der Menschheitsgeschichte, in dem sich genaue Beobachtung und mythische Erklärung vereinen.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie im Kalender von Archäologie Online.

Kommentare (1)

  • Hans Wilhelm Daehnhardt
    Hans Wilhelm Daehnhardt
    am 07.03.2006
    Habe die Ausstellung in Halle besucht.
    Frage wieso erscheint auf dem
    Diskus von Phaistos das sogenannte Siebengestirn gleich mehrmals auf beiden Seiten? Auch auf der Linear A Schrift erscheint dieses Symbol verschiedentlich.
    Zufall????

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