Prof. Dr. Stephen Emmel vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster erhielt für sein Projekt "The Florilegium Sinuthianum" von der Atiya-Stiftung für Koptische Studien in Salt Lake City, Utah/USA, einen mit 10.000 US-Dollar dotierten Preis.
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Das geförderte Projekt ist Teil eines internationalen Unternehmens, das zum Ziel hat, die Gesamtwerke des koptischen Schriftstellers Schenute herauszugeben und zu übersetzen.
Neue Einblicke in die politischen und religiösen Umbrüche von der Spätantike bis zum Aufstieg des Islam liefert eine neuentdeckte christliche Weltchronik aus dem frühen 8. Jahrhundert. Forschende der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben die ursprünglich auf Syrisch verfasste und später ins Arabische übersetzte Handschrift im Katharinenkloster in Ägypten gefunden und analysiert.
Eine neue Studie zeigt, wie sich biomolekulare Daten aus archäologischen Materialen in wissenschaftlich fundierte Duftrekonstruktionen übersetzen lassen. Dieser innovative Ansatz eröffnet Museen und Kultureinrichtungen neue Wege für Storytelling, Wissensvermittlung und immersive Ausstellungskonzepte.
Alexandria am Tigris war einst ein bedeutendes Zentrum des Handels zwischen Meer und Binnenland im antiken Mesopotamien. Lange Zeit vergessen, wurde die Stadt erst jüngst durch moderne archäologische Methoden neu verortet und erforscht. Ein internationales Forschungsteam hat ihre beeindruckende Größe und zentrale Rolle im Fernhandel rekonstruiert – trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen vor Ort.
Die genetische Analyse eines 12.000 Jahre alten Doppelgrabs aus Süditalien zeigt: Seltene Erbkrankheiten gab es schon in der Vorgeschichte – und Menschen mit schweren Einschränkungen wurden offenbar sozial unterstützt.