Potenziale, Konzepte und Methoden der historischen Kulturwissenschaften

Sind die Kulturwissenschaften ein Motor bei einer Modernisierung der Geisteswissenschaften? Diese Frage stellt sich am 29. und 30. November eine interdisziplinär besetzte Tagung an der Universität Mainz.

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Die Zeiten, als sich die Geisteswissenschaften fast ausschließlich mit der sogenannten Hochkultur befasst haben, sind lange vorbei. Alltagskultur wie mündliche Überlieferungen, Märchen oder Traumbilder rückten verstärkt in den Focus der Wissenschaft. Zugleich wurden die Konzepte der historischen Kulturwissenschaften immer aktuellen, da der historisch-kulturelle Kontext von Texten und Werken und der Rückgriff auf die jeweiligen kulturellen Deutungsmuster einer Epoche nun eine gewichtige Rolle spielen. Mittlerweile wird schon die Frage diskutiert, ob die Kulturwissenschaft vielleicht als eine Art Dachdisziplin fungieren und als Steuerungsebene für die Modernisierung der Geisteswissenschaften dienen könnte.

Im Zuge der Tagung werden die Potenziale, Konzepte und Methoden der Historischen Kulturwissenschaften vorgestellt und ihre übergreifenden Fragestellungen zu Methoden und zur Ausrichtung thematisiert. Die Tagung präsentiert einen breiten Fächerkanon von der Ur- und Frühgeschichte und den Biblischen Wissenschaften über die Klassische Archäologie und Philosophie bis zur Ethnologie, Theaterwissenschaft und viele weitere mehr.

Die Veranstaltung auf dem Universitätscampus Mainz ist öffentlich und findet in Räumen des Philosophicums sowie des Forums statt. Auf der Tagungshomepage kann man sich das gesamte Progamm als PDF-Datei herunterladen.

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