Novgorod - Kiel: Eine Archäologie-Kooperation im Ostseeraum

 

Bis in das Jahr 1987 gehen die Kontakte zwischen Forschern aus Kiel und Novgorod zurück. Bereits vor dem Fall des Eisernen Vorhanges stellten die Archäologen die Weichen für die gemeinsame Forschungsarbeit

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, die die archäologische Untersuchung des mittelalterlichen Novgorod und seines Umlandes vorantreiben sollte.

Novgorod, ein bedeutendes Zentrum des Handels, der Verwaltung und der Kultur im nördlichen Russland, zog in seiner mittelalterlichen Blütezeit europäische und skandinavische Kaufleute an. Kieler Archäologen und Studierende der Archäologie ließen sich seit der politischen Öffnung Rußlands ebenso anziehen: Im Rahmen eines von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz getragenen Forschungsprojektes nahmen die Angehörigen der Uni Kiel mehrfach an Grabungen in Novgorod und Umgebung teil.

Die ersten Früchte einer langjährigen Wissenschaftskooperation liegen jetzt in Buchform vor: eine Darstellung über archäologische und naturwissenschaftliche Forschungen in Novgorod und seinem Umland . Ergänzt durch ein hilfreiches Glossar mit Erläuterungen archäologischer, historischer und russischer Fachausdrücke wendet es sich nicht nur an das Fachpublikum, sondern auch an eine breite, frühgeschichtlich interessierte Leserschaft.

Novgorod. Das mittelalterliche Zentrum und sein Umland im Norden Rußlands

Hrsg. von Michael Müller-Wille, Valentin L. Janin, Evgenij N. Nosov und Elena A. Rybina

Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete, Band 1

 

Quelle: Uni Kiel (idw)

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