Noch knapp 3 Tage Zeit für eine Unterschrift

Petition im Endspurt: Über 26.000 Menschen haben bereits unterzeichnet

Noch bis zum 23. Juni läuft die Petition gegen die Streichung der Landeszuschüsse für Denkmalpflege und Archäologie in Nordrhein-Westfalen.

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Wie schon mehrfach berichtet, plant die nordrhein-westfälische Landesregierung eine drastische Kürzung der finanziellen Mittel für Denkmalpflege und Archäologie und will sich ab 2015 sogar komplett aus der Finanzierung zurückziehen. Gegen diese Pläne, die dramatische Folgen für die Arbeit der Archäologen und Denkmalpfleger hätte, hat sich seit deren Bekanntwerden heftiger Widerstand formiert - zuletzt hatte sich sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Sache zu Wort gemeldet und den Sparkurs beim Denkmalschutz kritisiert.

Deutlichen Ausdruck findet der Protest vor allem in einer Ende März von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) lancierten Online-Petition, die inzwischen von mehr als 26.000 Unterstützern getragen wird. Zahlreiche namhafte Verbände rufen dazu auf, die Petition zu unterzeichnen, darunter der Verband der Landesarchäologen, der Deutsche Archäologen-Verband und der Verband Deutscher Kunsthistoriker.

Wer noch nicht unterzeichnet hat, dem bleiben jetzt noch knapp drei Tage Zeit dazu. Nach dem 23.6.2013 können für diese Petition keine Unterschriften mehr eingereicht werden.

Hier geht es zur Petition, wo man auch eine Übersicht des Unterstützungsverlaufs und der Herkunft der Unterstützer einsehen kann.

Kommentare (1)

  • klemens wilhelmi
    klemens wilhelmi
    am 21.06.2013
    husum
    Grundsätzlich gilt weit(er)hin aus >30 Jahren in 4 Funktionen 3er westlicher Bundesländer von der Küste bis Taunus, Harz und Hunsrück, 12 in NRW:

    Besinnung auf unabdingbar Notwendiges, ergo keine "Lustgrabungen" u. ä. (etwa Rekonstruktionen nicht primär punktgenau, wenn dazu vorher aus-zu-graben! Reine "Opferschich-ten" halten zudem meist länger...) und/oder Verlinkung mit sog. reinen Forschungseinrichtun-gen, die dann allerdings ihre Konzepte näher an der Erhaltung der endlichen Quellen orientieren müss(t)en...

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