Neuer Masterstudiengang "Antike Welten" startet an der Freien Universität Berlin

Der neue Masterstudiengang "Antike Welten – Interdisziplinäre Altertumswissenschaften" an der Freien Universität Berlin verknüpft archäologische, philologische und computergestützte Perspektiven auf antike Gesellschaften. Neben wissenschaftlichen Kenntnissen vermittelt der Studiengang auch digitale Kompetenzen und Fertigkeiten für Tätigkeiten etwa in Museen, Archiven, Kulturinstitutionen oder im Bereich digitaler Wissensvermittlung.

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Das Studienprogramm ist international ausgerichtet und nutzt die vielfältigen Ressourcen der Berliner Forschungslandschaft. Es bietet eine exzellente Ausbildung für den wissenschaftlichen Nachwuchs, der in den regionalen und überregionalen Landesdenkmalämtern oder Museen ebenso benötigt wird wie in der internationalen Spitzenforschung. Lehrveranstaltungen werden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angeboten. Der viersemestrige Studiengang umfasst acht Profilbereiche: Ägyptologie, Altorientalistik, Archäoinformatik, Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie, Wissensgeschichte des Altertums sowie das interdisziplinäre Profil "Antike Welten". Beteiligt sind neben den etablierten Instituten der Altertumswissenschaften auch das Institut für Wissensgeschichte des Altertums sowie das neue Institut für Computational Ancient Studies (CompAS). Platz 22 im QS World University Ranking belegt die führende Stellung der archäologischen Fächer an der Freien Universität im weltweiten Vergleich

"Mit seinem Aufbau ist der Masterstudiengang 'Antike Welten' ein Modell für künftige gemeinsame Masterprogramme in Berlin. Während vergleichbare Angebote häufig digitale Methoden mit altertumswissenschaftlichen Einzeldisziplinen kombinieren, führt 'Antike Welten' archäologische, philologische und computergestützte Ansätze systematisch zusammen. Studierende können dadurch individuelle Schwerpunkte setzen und unterschiedliche Perspektiven auf antike Gesellschaften miteinander verbinden. Die Einrichtung des Studiengangs bedeutet eine zusätzliche Stärkung des für die Altertumswissenschaften wichtigen Standorts Berlin", so Prof. Dr. Johanna Fabricius und Prof. Dr. Hubert Mara (beide Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin), die den neuen Studiengang gemeinsam koordinieren.

Studieninteressierte können sich bei einer Online-Informationsveranstaltung am 29. Mai 2026 über Inhalte und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Die Bewerbung für diesen nicht zulassungsbeschränkten Masterstudiengang zum Wintersemester 2026/2027 ist an der Freien Universität Berlin bis zum 15. August 2026 möglich.