Forschung besser finden

Wie viele Graduiertenkollegs fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an meiner Hochschule? Wer forscht auf dem Gebiet der Materialforschung in Schleswig-Holstein? Und welche Themenschwerpunkte gibt es derzeit im Bereich der Stammzellforschung?

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Wer die DFG-Suchmaschine "GEPRIS - Geförderte Projekte der DFG" kennt, ist bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen klar im Vorteil. Jetzt wurde GEPRIS erheblich modernisiert, erweitert und mit zahlreichen neuen Suchfunktionen versehen. Es stellt nunmehr eine in dieser Art wohl einzigartige Möglichkeit der Recherche dar. Zielgruppen sind die wissenschaftsinteressierte Öffentlichkeit, insbesondere Journalisten sowie Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager.

Der recherchierbare Datenbestand von GEPRIS umfasst nun mehr als 50.000 Projekte, 35.000 Personen und 16.500 Institutionen. Neu ist auch die Integration von koordinierten Förderverfahren, zum Beispiel Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Schwerpunktprogramme. Eine erweiterte Suche macht unter anderem die Recherche nach Bundesländern möglich, ein alphabetischer Katalog lädt zum Stöbern ein.

"Mit dem neuen GEPRIS wollen wir das Fördergeschäft der DFG und die geförderten Projekte für eine breite Öffentlichkeit und für die Wissenschaft noch transparenter machen", sagt Jürgen Güdler, Leiter des Bereichs Informationsmanagement in der DFG-Geschäftsstelle. GEPRIS steht seit 1999 im Netz. Durch den Relaunch ist die DFG-Suchmaschine jetzt auch barrierefrei. Für die nahe Zukunft sei geplant, die Daten der Exzellenzinitiative sowie Abschlussberichte DFG-geförderter Projekte mit aufzunehmen, so Holger Hahnen, Projektleiter des GEPRIS- Relaunches. Eine englische Version von GEPRIS - dann unter dem Namen "German Project Information System" - ist in Vorbereitung.

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