Ferne Forschung hautnah

Wissenschaftler der Humboldt-Universität Berlin bieten Exkursionen für interessierte Laien

Hat man einen großen Forscher und Entdecker wie Alexander von Humboldt zum Namenspatron, so verpflichtet dies zu neuen Wegen: Die Humboldt-Universität bietet ab Februar 2009 Fernreisen an, denen ein in Deutschland einmaliges Konzept zu Grunde liegt.

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Im Unterschied zu herkömmlichen Bildungsreisen planen hier renommierte Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin die wissenschaftlichen Studienreisen und führen kleine Gruppen von 8-18 forschungs- und wissensinteressierten Teilnehmern exklusiv und im wahrsten Sinne des Wortes durch ihr Gebiet. Sie forschten oder forschen vor Ort und kennen Land und Leute, soziale und kulturelle Gegebenheiten wie wenige sonst. Treffen und Gespräche mit einheimischen Wissenschaftlern und Experten aus Kultur, Politik und Wirtschaft sind integraler Bestandteil jeder dieser Exkursionen.

Doch nicht nur Wissens- und Erkenntnisgewinn der Teilnehmer sind Früchte der ungewöhnlichen Touren: Die erwirtschafteten Überschüsse jeder Reise fließen direkt an das Institut bzw. die Arbeitsgruppe des Humboldt-Reiseleiters. Jeder Teilnehmer unterstützt auf diese Weise also direkt die Forschung und Lehre der Humboldt-Universität.

Die Koordinaten der ersten fünf Studienreisen, die im nächsten Jahr stattfinden werden, stehen jetzt fest: Es geht nach Kuba (Dr. Veit Stürmer, Archäologie), Costa Rica/Panama (Prof. Dr. Ludwig Ellenberg, Geographie), Kairo (Prof. Dr. Peter Heine, Islamwissenschaften), Hawaii (Prof. Dr. Hannelore Hoch, Biologie) und in den Iran (Dr. Mohsen Makki, Geologie).

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