Deutscher Studienpreis für Archäologie wird zum zweiten Mal vergeben

In diesem Jahr vergibt die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) zum zweiten Mal den Deutschen Studienpreis für Archäologie. Mit dem Preis zeichnet die DGUF besondere Leistungen von Studierenden aus und fördert damit den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ausgezeichnet werden können Studierende aller archäologischen Fachdisziplinen und ihrer Nachbarwissenschaften, die besondere Studienleistungen an einer deutschen Hochschule erbracht haben. Die Frist für Vorschläge endet am 1. Mai 2014.

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Der Studienpreis kann als erster, zweiter und dritter Preis und als Anerkennung für eine besondere Studienleistung vergeben werden. Die ausgezeichnete Studienleistung soll, sofern es sich um eine schriftliche Arbeit handelt, nach Möglichkeit in den von der DGUF herausgegebenen Schriften veröffentlicht werden. Darüber hinaus ist der Preis undotiert. Die Preisverleihung erfolgt mit einer Urkunde und findet öffentlich statt, nach Möglichkeit auf der Jahrestagung der DGUF.

Preiswürdige Studienleistungen können Seminar- oder Abschlussarbeiten wie auch Veröffentlichungen sein, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als zwölf Monate sind und in deutscher oder englischer Sprache verfasst wurden. Als preiswürdig erachtet werden herausragende archäologische Forschungsarbeiten zur Geschichte Mitteleuropas oder zu Regionen der Welt, die auf die kulturellen Entwicklungen Mitteleuropas Einfluss ausgeübt haben oder zu deren Verständnis wichtig sind. Ebenso können innovative methodologische Arbeiten gewürdigt werden, die der archäologischen Wissenschaft, der archäologischen Denkmalpflege, dem Kulturgüter- und Kulturlandschaftsschutz oder den archäologierelevanten Rechts- und Umweltwissenschaften einen wichtigen Impuls geben. Die DGUF kann auch hochschulpolitische Aktivitäten auszeichnen, die der Verbesserungen der archäologischen Studiengänge oder der allgemeinen Studienbedingungen dienen.

Vorschläge können bis 1. Mai 2014 durch Studierende und Dozenten einer deutschen Hochschule oder Mitglieder einer deutschen archäologischen Gesellschaft eingereicht werden. Der Vorschlag erfolgt formlos, schriftlich und ausschließlich in digitaler Form. Alle Informationen zur Einreichung von Vorschlägen gibt es auf www.dguf.de

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