Deutscher Archäologenverband tagt an der FU Berlin

Die diesjährige Jahrestagung des Deutschen Archäologen-Verbandes (DArV) steht unter dem Motto "Fachidentität versus Interdisziplinarität - eine Standortbestimmung der archäologischen Fächer".

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An der Veranstaltung nehmen rund 100 Teilnehmer aus allen Bereichen der Archäologie teil. Die Tagung findet vom 17. bis 19. Juni in der "Silberlaube" der FU statt.

Die aktuelle Forderung nach Interdisziplinarität verändert herkömmliche Wissenschaftstraditionen und eröffnet den verschiedenen archäologischen Fächern gleichzeitig neue Perspektiven. Dementsprechend sind die Arbeitsschwerpunkte gewichtet: So spricht Dr. Ulrike Wulff-Rheidt/Deutsches Archäologisches Institut (DAI) über "Archäologische Bauforschung heute - Entwicklung und Perspektiven eines traditionsreichen Faches", Prof. Dr. Adolf Borbein/FU nimmt eine Standortbestimmung aus historischer Perspektive vor und Prof. Dr. Andreas Scholl stellt die Archäologie in Museen vor. Als Vertreter der Volkswagenstiftung spricht Prof. Dr. Axel Horstmann über der Initiative "Pro Geisteswissenschaften".

Weitere Arbeitsschwerpunkte bilden Fragen nach veränderten Universitätsstrukturen und Forschungsrankings sowie die Rolle von Museen und die Bedeutung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Ort und Zeit:

"Silberlaube", Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1 b,

14195 Berlin-Dahlem; 17. bis 19. Juni 2005

Weitere Informationen unter:

http://www.darv.de

 

Quelle: FU Berlin

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