Der geschmiedete Himmel

Vom 15. Oktober 2004 bis 24. April 2005 erweckt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle durch eine Sonderausstellung das Zeitalter der Himmelsscheibe mit zahlreichen Exponaten aus ganz Europa zu neuem Leben.

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Mittelpunkt dieser Zusammenschau bronzezeitlicher Lebenswelt sind die Himmelsscheibe von Nebra und der Sonnenwagen von Trundholm (Dänemark), archäologische Funde von Weltrang.

Die Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt), 1999 entdeckt, ist einer der wichtigsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen zeigt uns die bislang älteste konkrete Darstellung des Kosmos weltweit und ist damit ein Schlüsselfund nicht nur für die Archäologie, sondern auch für die Astronomie und die Religionsgeschichte.

Die Himmelsscheibe wurde vor 3600 Jahren zusammen mit wertvollen Schwertern, Schmuck und Gerät auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra niedergelegt.

Dieser Fund bildet den Anlass, die Welt der Bronzezeit in Mitteldeutschland neu zu präsentieren. Der natürliche Reichtum dieser Region - Kupfer, Salz und Bodengüte - bildete die Machtgrundlage der hier ansässigen Fürsten der Frühbronzezeit, die Güter aus allen Gegenden Europas tauschten. Mächtige Grabanlagen, umfangreiche Bronzeschätze, Goldschmuck und einzigartige Prunkwaffen sind als ihre Statussymbole überliefert.

Informationen zum Ausstellungskatalog finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Während der Ausstellung findet ab dem 19.10.2004 vierzehntägig eine Vortragsreihe statt. Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie hier.

 

Quelle: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

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