Der Duft der Pharaonen

Über das altägyptische Parfum Kyphi schreibt Plutarch: es verhilft zum Schlaf und zu schönen Träumen zu, es entspannt, vertreibt die Sorgen des Tages und bringt einem tiefen Frieden. Gleichzeitig galt es jedoch auch als Aphrodisiakum

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Wie ananova berichtet, scheint es Wissenschaftlern von L"Oreal und C2RMF sowie dem Zentrum für Forschung und Restaurierung des Französischen Museums gelungen zu sein, dieses Parfum wieder duften zu lassen.

Wie die französische Wissenschaftlerin Sandrine Videault mitteilte, hat es Jahre gedauert bis der Duft wiederhergestellt werden konnte. Denn alle Versuche Reste dieses Parfums, die in ägytischen Museen zu finden waren, zu analysieren, schlugen aufgrund der zugeringen Probenmengen fehl. So war es schlußendlich der Bericht von Plutarch, der den Durchbruch brachte.

Die Ingredienzen dieses Allzweckduftes sind u.a. Pistazien, Minze, Zimt, Weihrauch, Wachholder und Myrrhe. Den Weg in die Läden wird das Parfum wohl nicht finden, da, laut Sandrine Videault, der Geruch für heutige Nasen viel zu stechend ist.

Kyphi basierte anders als heutige Parfums nicht auf Alkohol, sonder lag in fester Form vor. Es wurde in den Haaren und wegen der aphrodisischen Wirkung an den Intimstellen getragen.

Kommentare (2)

  • Sandrine VIDEAULT
    Sandrine VIDEAULT
    am 08.02.2003
    Hello,

    My name is as you can see Sandrine Videault
    If I am writing to you today is to ask you to stop giving wrong informations concerning the work I have done through the reconstitution of The Kyphi
    Indeed, as several websites, you are saying that the Kyphi will never be sold because of the presence of cannabis in the Kyphi
    I don't know how you did have this information but I can tell you that by giving this sort of wrong information. You break my work !
    I did never use cannabis in the Kyphi. May be you did a confusion with the Calamus which is not the same !
    Therefore, I'm asking you to change your information concerning the Kyphi as soon as possible
    And the real reason why the Kyphi will not be commercially produced is because of healthcares and not because of the presence of cannabis.
    There is no cannabis in any Kyphis and not in mine as well
    Your information is a disinformation
    Thank you for reading and thank you for your future respect
    Sandrine Videault

  • Gilbert Legault
    Gilbert Legault
    am 11.09.2004
    Bonjour Madame Videault, Dans son livre sur les parfums et cosmétiques l'égyptologue Lise Mannishe décrit quelques recettes de kiphy mais semble ne pas savoir l'identité et la provenance de certains ingrédients. Comment peut-on être sûr que l'on reconstitue un produit authentique? Et au sujet du cannabis, les formules n'en contiennent effectivement pas. Par contre, j'aimerai aussi savoir quels sont les effets néfastes de la fumigation du kiphy pour la santé, s'il y a lieu, merci.

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