Bonn ganz im Zeichen Ägyptens

Genau 84 Jahre nach der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun steht Bonn ganz im Zeichen dieses Pharaos und seines Entdeckers. Während in der Bundeskunsthalle die Ausstellung "Tutanchamun. Das goldene Jenseits - Grabschätze aus dem Tal der Könige" läuft und präsentiert das Ägyptischen Museum der Universität Bonn eine Sonderausstellung über den Ausgräber Tutanchamuns, "Howard Carter".

Nachrichten durchblättern

 

Das goldene Jenseits - Grabschätze aus dem Tal der Könige

Bundeskunsthalle 4.10.2004 bis zum 1.5.2005.

Die faszinierenden Schätze aus der Grabkammer des legendären Pharaos Tutanchamun zählen zu dem größten kulturhistorischen Erbe der Welt. Nach über 20 Jahren sind sie erstmals wieder in Europa zu Gast. Vom 4. November 2004 bis 1. Mai 2005, präsentiert die Bundeskunsthalle 50 der bedeutendsten Kunstwerke aus dem Grab des Tutanchamun.

Außerdem zeigt die Ausstellung 70 weitere Funde aus dem Tal der Könige aus königlichen und privaten Gräbern der 18. Dynastie, die vom 15. - 14. Jahrhundert v. Chr. das Reich am Nil beherrschte.

Gold galt im alten Ägypten als Farbe der unvergänglichen Sonne und war damit ein Symbol für die Wiedergeburt im Jenseits. Der Untertitel der Ausstellung: "Das Goldene Jenseits" spielt auf die religiöse Bedeutung der goldenen oder vergoldeten Grabschätze an, die zwischen 3300 und 3500 Jahre alt sind.

Eine farbige Rekonstruktion der Grabkammer, vertieft den Einblick in das goldene Jenseits der Pharaonen. Der Computer animierte Film "Die Gräber der Pharaonen", führt auf eindrucksvolle Weise durch die Geschichte der pharaonischen Grabarchitektur im antiken Ägypten - von den frühen bis hin zu den späten Dynastien. "Der Nil - Eine kulturgeschichtliche Reise" ist der Titel einer zweiten medialen Installation: eine überdimensionale und interaktive Landkarte illustriert die Geographie und die Kulturgeschichte Ägyptens.

 

Information zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Sonderausstellung - Howard Carter

Ägyptisches Museum der Universität 5.11.2004 bis 1.5.2005

Die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun am 4. November 1922 ist untrennbar mit dem Namen des Engländers Howard Carter verbunden. Der bedeutende Ausgräber, Zeichner und Gelehrte steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung. Neben dem handschriftlichen Tagebuch Carters mit seinen Notizen über die Graböffnung geben seine originalen Zeichnungen und Dokumentationen zu den Funden einen lebendigen Eindruck von den spannenden Tagen und Wochen im Tal der Könige.

Photographien - die zum Teil bis heute unveröffentlicht sind - ergänzen den Einblick in diesen einzigartigen Fund und ermöglichen es dem Besucher, den Ausgrabungsprozess und das Bergen der Objekte aus dem wohl berühmtesten Grabschatz des Alten Ägypten nachzuvollziehen.

 

Information zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Quelle: KAH Bonn, Uni Bonn

Kommentare (2)

  • Eugen
    Eugen
    am 01.11.2004
    Endlich in Deutschland,komme ganz bestimmt
  • Schütz
    Schütz
    am 07.11.2004
    Darf ich sie darauf aufmerksam machen, dass die Tut-Ausstellung zuerst in Basel war und zwar vom April-September 2004

Neuen Kommentar schreiben