Adolf Erman: Begründer der Ägyptologie als Altertumswissenschaft

Zum 150. Geburtstag des Ägyptologen und Kulturhistorikers Adolf Erman findet vom 17.-19. September 2004 ein Symposium an der Universität Bremen statt: "Adolf Erman (1854-1937) und die Geschichte der deutschen Ägyptologie".

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Adolf Erman gilt als der Begründer der Ägyptologie als moderne Altertumswissenschaft. Durch seine Arbeiten zur Religion, Kultur und Sprache des Alten Ägypten hat er wesentlich dazu beigetragen, das Fach von einer romantisierenden Beschäftigung mit Ägypten zu einer kritischen Wissenschaft umzuformen. Gleichzeitig waren seinen Arbeiten auch für andere kulturgeschichtlichen Wissenschaftsbereiche wegweisend.

Das Symposium widmet sich zwei Schwerpunkten: zum einen "Adolf Erman und die Ägyptologie", zum anderen "Adolf Erman im Kontext der Wissenschaftsgeschichte seiner Zeit". Parallel zum Symposium gibt eine Ausstellung Einblicke in die Biografie Ermans und seine Bedeutung für die Ägyptologie, sowie in das Spektrum seines Nachlasses.

Zum Abendvortrag von Professor Dietrich Wildung, Direktor des Ägyptologischen Museums Berlin, mit dem Thema "Grüner Kopf und Nofretete? Adolf Erman und das Ägyptische Museum Berlin" lädt der Veranstalter die herzlich alle Interessierten ein. Der Vortrag findet am Freitag, 17.9.2004 um 20 Uhr im Gästehaus der Uni Bremen, Teerhof 58 statt.

 

Quelle: Uni Bremen

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