20 Jahre "Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier"

Am 17. Mai 1990 wurde die Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier – kurz: Archäologiestiftung - gegründet.

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Dieser Schmuck wurde ebenfalls im Gräberfeld in Inden-Altdorf gefunden. Er stammt aus einem Frauengrab aus dem Frühmittelalter. (Foto: Ludger Ströter / LVR)
Dieser Schmuck wurde ebenfalls im Gräberfeld in Inden-Altdorf gefunden. Er stammt aus einem Frauengrab aus dem Frühmittelalter. (Foto: Ludger Ströter / LVR)

Ziel der drei Partner - das Land Nordrhein-Westfalen, der heutigen RWE Power AG und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Träger der amtlichen Bodendenkmalpflege – war es, die archäologischen Relikte vor der endgültigen Zerstörung durch den Tagebau zu bewahren, zu dokumentieren und zu präsentieren.

Zwei Jahrzehnte später zogen die Partner Bilanz: „Diese Stiftung ist einzigartig in Deutschland und ermöglicht den Archäologen durch ihre Kapitalausstattung unglaubliche Chancen", so LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger. Tatsächlich sind bis heute mehr als 200 Förderprojekte finanziert worden, darunter allein 60 Promotionen sowie für besondere Leistungen der mit 5.000 Euro dotiert Archäologie-Preis. Insgesamt wurden so zehn Millionen Euro in die Projekte investiert.

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