Archäologie und Öffentlichkeit

Mehrere europäische Museen, deren Ausstellungs- und Forschungsschwerpunkte in der europäischen Eisenzeit liegen, haben sich zu dem Netzwerk »Iron Age Europe« zusammengeschlossen, um so gemeinsame Ressourcen für Ausstellungen, Veröffentlichungen und Forschungsprojekte zu schaffen. Auf der Homepage findet man Informationen zu den aktuellen Projekten des Netzwerkes. Sprachen: deutsch, englisch, spanisch, französisch, portugiesisch

PDF-Veröffentlichung von Olivia Senk, Diplomarbeit an der Universität Wien, 2012, 117 S. [PDF 5 MB] Sprache: deutsch

Mehrere deutsche Institutionen (u.a. das Deutsche Archäologische Institut) entwickeln mit weiteren Partnern einen international vernetzten Mechanismus zur Rettung und zum Schutz akut bedrohter Kulturgüter. Dahinter steht die Absicht, die vorhandenen Kompetenzen in Deutschland in einem Team von Expertinnen und Experten zusammenzubringen, die im Krisenfall schnell weltweit Unterstützung bei der Sicherung, dem Erhalt und gegebenenfalls der Bergung von Objekten und Bauwerken leisten können. Sprachen: deutsch, englisch

Auf der Homepage von LoGaCulture wird das internationale Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung von ortsbasierten Spielen für Kulturerbestätten präsentiert. Mittels standortbezogener, digitaler Spiele werden neue Vermittlungsformen von Geschichte und Archäologie getestet. Die Seite informiert über das Konzept, die Ziele und die Pilotversuche, stellt innovative AR-Anwendungen vor und zeigt, wie Besucher durch spielerische Interaktionen verborgene Aspekte des Ortes entdecken können. Die Bereiche »News & Events« und »Resources« bieten zudem Einblicke in die Fortschritte des Projekts und stellen praktische Materialien bereit. Sprache: englisch

Im Rahmen des »MAEASaM-Projekts« werden gefährdete archäologische Stätten in acht afrikanischen Ländern identifiziert und dokumentiert, die vom Paläolithikum/Frühsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert reichen. Für diese Stätten werden frühere, gegenwärtige und potenzielle künftige Bedrohungen ermittelt und bewertet und gemeinsam mit den in Afrika ansässigen Partnern und Mitarbeitern des Projekts Ansätze zur Verbesserung der langfristigen Schutzmaßnahmen entwickelt. Auf der Homepage finden sich ausführliche Informationen zu den Projekten und Zielen der Gesellschaft. Sprache: englisch

Das europaweite Forschungsprojekt »Material EncounterS with digital Cultural Heritage« widmet sich der Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, um den Besuchern von Ausstellungen und Museen verstärkt interaktive Angebote machen zu können. Sprache: englisch

museum4punkt0 vernetzt Kultureinrichtungen deutschlandweit auf dem Weg in die Digitalität und zeigt einen Weg auf, wie Synergien im Interesse aller genutzt werden können. Teams aus Kultureinrichtungen unterschiedlichster Größe und Ausrichtung arbeiten miteinander, tauschen sich aus, bündeln Expertise und unterstützen den Wissenstransfer. Sprache: deutsch

Zahlreiche Fachdisziplinen arbeiten im Forschungsprojekt »MUSIEKE« zusammen, das sich mit der Sicht- und Erfahrbarmachung von Kulturerbe befasst. Im Rahmen einer kurzen Projektbeschreibung auf den Internetseiten des am Projekt beteiligten Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie sind einige Videos veröffentlicht, die sich speziell mit der Digitalisierung von Kulturerbe befassen. Sprache: deutsch

Am »Nationalen Tag der Archäologie« können sich in den Niederlanden die Besucher an mehreren hundert Aktivitäten, die im ganzen Land angeboten werden, über die Arbeit der Archäologie informieren. Auf der Homepage finden sich neben aktuellen Nachrichten auch Informationen rund um den Aktionstag. In einem eigenen Onlinemagazin werden jeweils alle Aktivitäten und Standorte vorgestellt. Sprache: niederländisch

Das europäische Projekt NEARCH (New ways of Engaging audiences, Activating societal relations and Renewing practices in Cultural Heritage) untersucht und entwickelt unterschiedliche Methoden und Wege, um das kulturelle Erbe besser im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Zugleich wollen die 14 Institutionen aus zehn europäischen Ländern stringente Strategien für das Fach Archäologie entwickeln, um so in einem sich ständig ändernden ökomomischen Umfeld dem Auftrag der Dokumentation und Erhaltung von Funden und Fundstätten gerecht werden zu können. Auf der Homepage kann man sich über die Zielsetzung und bisherigen Projekte von NEARCH informieren. Sprache: englisch