Online-Datenbanken
Baureka.online ist ein digitales Forschungsdatenportal für die Historische Bauforschung. Es wird gemeinsam von der RWTH Aachen, der TU Berlin und FIZ Karlsruhe mit DFG-Förderung aufgebaut. Die Historische Bauforschung untersucht gebaute Strukturen in historischer Perspektive und erzeugt dabei große Mengen digitaler Daten, darunter Vermessungsprotokolle, Punktwolken, Fotos und Kartierungen. Das Portal gliedert sich in drei Module: »baureka.storage« dient der Langzeitarchivierung und Publikation von Primärforschungsdaten, »baureka.index« fungiert als zentraler Nachweiskatalog – auch für extern gespeicherte Daten – und »baureka.publications« soll künftig als Open-Access-Publikationsplattform ergänzt werden. Die Zielgruppe umfasst Personen und Institutionen aus den Bereichen Architektur- und Kunstgeschichte sowie der Denkmalpflege. Die Plattform befindet sich derzeit noch im Aufbau, eine zweite DFG-Förderphase wird vorbereitet. Sprache: deutsch
Die Homepage präsentiert die im Rahmen eines DFG-Projekts der Universität Würzburg und des Stadtarchivs Nürnberg digital erschlossene Datenbank zur Nürnberger Handelsgerichtsbarkeit. Im Mittelpunkt stehen die »Pareres«, also kaufmännische Gutachten zu handelsrechtlichen Streitfragen aus dem Zeitraum von 1628 bis 1806. Über die Homepage gelangt man direkt zur Suche und erhält einen inhaltlichen Zugang zu den Quellen, darunter eine Rubrik zu den Gutachten selbst. Der Bestand umfasst laut Stand März 2026 bereits 7.730 Objekte. Sprache: deutsch
Das »African Archaeology Archive Cologne« (AAArC) hat es sich seit 2012 zur Aufgabe gemacht, die umfangreichen Sammlungen von Funden, Bildern, Zeichnungen und Texten der Forschungsstelle Afrika am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln zu digitalisieren und in der Objektdatenbank ARACHNE sichtbar zu machen. Inzwischen sind große Teile der Bestände digitalisiert und online verfügbar, die vollständige Erschließung wird jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Sprache: deutsch
Das Allard Pierson Museum ist das archäologische Museum der Universität Amsterdam. Auf der Homepage des Museums werden die aktuellen Veranstaltungen und Ausstellungen präsentiert. Im weiteren bietet das Museum noch kostenfreien Zugang zu einer Bild- sowie einer Objektdatenbank, in der alle Fundobjekte des Museums aufgeführt sind. Sprachen: englisch, niederländisch
Die leider etwas unübersichtliche Datenbank enthält mehr als 580 Publikationen zu Ausgrabungen und Forschungsprojekten im antiken Mesopotamien. Die im PDF-Format hinterlegten Bücher können online gelesen oder heruntergeladen werden. Sprachen: arabisch, englisch
Die Onlinedatenbank »Ancient Sicilian Coins« des privaten Sammlers Hermann Twiehaus umfasst ca. 1.400 antike Münzen aus den griechischen Kolonien des 5. bis 3. Jahrhunderts vor Christus auf Sizilien. Das publizierte Material kann nach der Creative Commons Lizenz »CC BY-NC-ND 4.0« frei verwendet werden. Sprache: englisch
Datenbank zur Materialpräsentation von Berufsvereinen im antiken griechischen Osten. Die Datenbank entstand im Rahmen einer Kooperation des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz mit dem Institut für Alte Geschichte der Universität Heidelberg. Sprachen: deutsch, englisch
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Die Online-Datenbank »Antiquitatum Thesaurus« bietet Zugang zu über 10.000 Datensätzen zu antiken und nicht-antiken Artefakten und ihren Abbildungen in frühneuzeitlichen Drucken und Zeichnungen. Ziel des Projektes ist es u.a., den Wandel und die Entwicklung des Wissens über die Antike in der Frühen Neuzeit zu beleuchten und damit weitere Erkenntnisse über die spätere Herausbildung der wissenschaftlichen Disziplinen Archäologie und Kunstgeschichte zu gewinnen. Die an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelte Datenbank ist im Open Access zugänglich. Sprache: deutsch
Auf der neuen Homepage »archaeo3d.de« lädt das Landesamt für Archäologie Sachsen zu einer virtuellen Reise durch die Archäologie des Landes ein. Auf der sehr benutzerfreundlich gestalteten Homepage können zahlreiche 3D-Scans der Funde von allen Seiten betrachtet werden. Die Suche in der Datenbank erfolgt mittels Schlagworten wie Region, Epoche, Fundart etc. Sprache: deutsch
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Die von der Universität Tübingen bereitgestellte Archäobotanische Datenbank des östlichen Mittelmeerraumes und des Nahen Ostens stellt Daten von 250 archäologischen Stätten des Raumes zur Recherche bereit. Für die Nutzung der Datenbank muss man sich zunächst (kostenlos) registrieren. Sprache: englisch