Menschheitsentwicklung

Die Datenbank ROAD (ROCEEH Out of Africa Database) zählt zu den größten digitalen Datensammlungen zu Archäologie, Anthropologie, Paläontologie und Botanik. Sie verknüpft Informationen zu kulturellen Fundstücken und menschlichen, tierischen sowie pflanzlichen Fossilien, die in den vergangenen 150 Jahren entdeckt und erforscht wurden und ordnet diese geografisch und chronologisch ein. Die Forschungsstelle ROCEEH (»The Role of Culture in Early Expansions of Humans«) hat in der Datenbank Informationen zu 2.400 prähistorischen Fundstätten und 24.000 Fundinventaren aus über 100 paläolithischen Kulturen zusammengestellt. Die digitale Datensammlung in englischer Sprache steht Forschenden wie auch Laien kostenfrei zur Verfügung. Sprache: englisch

»Sapiens« ist ein unabhängiges, thematisch sehr breit aufgestelltes Onlinemagazin, dass sich mit allen Facetten der anthropologischen Forschung befasst, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Das Magazin wird von der Wenner-Gren Foundation unterstützt und hat seinen Sitz am Denver Museum of Nature & Science (Colorado, USA). Sprache: englisch

Das Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology wurde von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Eberhard Karls Universität Tübingen gegründet und dient als Fundament für das Langfristvorhaben "The role of culture in early expansions of humans“ (ROCEEH). Sprache: deutsch

Auf der Homepage »Collaborative Research Centre 806 Database« werden nun die Ergebnisse, Publikationen, Daten, etc. des Sonderforschungsbereiches 806 »Unser Weg nach Europa« veröffentlicht. Der kulturell-ökologische Kontext der Ausbreitung des anatomisch modernen Menschen von seiner Wiege in Afrika bis nach Mitteleuropa stand im Mittelpunkt des von 2009 bis 2021 an der Universität Köln laufenden Sonderforschungsbereiches. Mit archäologischen und geowissenschaftlichen Methoden folgten die Teilprojekte des Forschungsbereiches den Hauptmigrationsrouten unserer Vorfahren aus Afrika nach Europa, um vergangene Klimata, Kulturen, Bevölkerungsveränderungen und Lebensbedingungen zu rekonstruieren. Sprache: englisch

Durch einen Vergleich des Übergangs vom mittleren Paläolithikum zum oberen Paläolithikum in Westeuropa mit denen des Übergangs vom Middle Stone Age zum Later Stone Age im südlichen Afrika soll die Hypothese einer Unabhängigkeit der technischen und kulturellen Fortschritte von der Evolution des Menschen getestet werden. Die Webseite des französischen Außenministeriums stellt das Forschungsprojekt in der 180 km nördlich von Cape Town gelegenen Diepkloof-Höhle. Sprachen: arabisch, chinesisch, deutsch, englisch, spanisch, französisch

Artikel über die Methoden der DNA Sequenzierung, die beim Neanderal Genome Project angewendet wurden (Science 7 May 2010: Vol. 328. no. 5979, pp. 723 - 725). Sprache: englisch

Die am Max-Planck-Institut angesiedelte unabhängige Forschungsgruppe »The Mint« (The Minds & Traditions research group) untersucht die Ursprünge und die Entwicklung grafischer Codes, die Informationen in standardisierter Weise kodieren. Während Menschen mit Lauten oder Gesten kommunizieren können, hat die Evolution keine universellen standardisierten Codes für die grafische Kommunikation hervorgebracht. Die Forschungsgruppe Mint kombiniert Kognitionswissenschaft, linguistische Anthropologie und quantitative Kulturgeschichte, um die Evolution grafischer Kommunikation zu erforschen. Auf ihrer eher knapp gehaltenen Homepage informiert die Gruppe über aktuelle Forschungsprojekte. Sprache: englisch

Sonderseiten des Science Magazine zu den vorläufigen Ergebnissen des Neandertal Genome Project des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die besagen dass die DNA des Homo sapiens Teile des Neandertaler-Genoms enthält. Sprache: englisch

Die von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften geförderte Forschungsstelle hat zum Ziel, die raumzeitlichen Wanderungsmuster von Homininen zwischen 3 Millionen und 20.000 Jahren vor heute zu rekonstruieren und die ursächlichen Bedingungen der Ausbreitungen zu beleuchten. Ein gemeinsames Projekt des Senckenberg Forschungsinstituts und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sprachen: deutsch, englisch

Unter der Gastherausgeberschaft von Marion Benz und Joachim Bauer befassen sich zahlreiche Wissenschaftler in einer Spezialausgabe von »Neo-Lithics« mit der Erforschung der Symbolik bei frühen Ackerbaukulturen und der Entstehung, respektive der Rekonstruktion komplexer menschlicher Gesellschaften. [Neo-Lithics 2/13, 2014, 72 Seiten, PDF 2,1 MB] Sprache: englisch