Vorderer Orient

Das Projekt »KIŠIB – Digital Corpus of Ancient West Asian Seals and Sealings« baut an Universität München und der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBaW) ein digitales Korpus von rund 80.000 Siegeln und Siegelabrollungen aus dem 4.–1. Jahrtausend v. Chr. auf. Ein interdisziplinäres Team aus Archäologie, Altorientalistik, Digital Humanities und IT erschließt mit Methoden des maschinellen Lernens Bild-, Text- und Objektdaten, um das umfangreiche Siegel-Corpus des antiken Westasiens weltweit frei zugänglich zu machen. Die Seite bietet Projektbeschreibung, Hinweise auf das Vorgängerprojekt ACAWAI-CS sowie ausführliche Kontaktangaben der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sprachen: deutsch, englisch

Die Kommission ist eine Unterabteilung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und gibt u.a. das Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie heraus. Sprache: deutsch

Online publizierter Artikel von Ernst Baltrusch über die politischen und religiösen Zwänge, denen König Herodes in seiner Amtszeit zum einen ausgesetzt war, die er anderseits auch zu nutzen wusste. [erschienen 12/2009 im Magazin »fundiert« der FU Berlin] Sprache: deutsch

Artikel über die Ausgrabung Tübinger Archäologen in der altsyrischen Metropole Qatna bei der 63 Keilschrifttafeln gefunden wurden. Sprache: deutsch

Das »Labor Archéorient-Environnements et sociétés de l'Orient ancien« ist eine vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Universität Lumière Lyon 2 getragene Forschungseinheit, die zu einem großen Teil vom französischen Außenministerium finanziert wird. Das Institut betreibt interdisziplinäre Forschung zu antiken Gesellschaften und ihrer Umwelt. Die Feldforschungen des Instituts erstrecken sich über ein weites geographisches Gebiet, das vom Mittelmeerraum über den Nahen Osten bis nach Zentralasien und vom Kaukasus bis nach Äthiopien reicht. Zeitlich decken die Forschungsprojekte den Zeitraum vom Ende des Paläolithikums bis in die islamische Zeit ab, wobei die Wiege der großen mediterranen und altorientalischen Zivilisationen sowie die wichtigsten Phasen ihrer Entwicklung im Mittelpunkt stehen: Sesshaftwerdung, Domestikation von Pflanzen und Tieren, Urbanisierung, Erfindung der Schrift. Sprache: französisch

Homepage zu den Ergebnissen eines belgischen Ausgrabungsprojektes in al-Lahun/Lehun, Moab, Jordanien. Sprache: englisch

Linkliste von Hermann Sauter zu den Kimmeriern. Sprache: deutsch

»Luwian Studies« ist eine unabhängige, private und gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Schweiz, deren Zweck die Förderung der Erforschung von Kulturen des 2. Jt. v. Chr. im Westen Kleinasiens ist. Kernthese von Luwian Studies ist die Annahme eines bisher weitgehend unbeachteten Kulturkreises im Westen der heutigen Türkei, der im 2. Jt. v. Chr. einen durchaus größeren Machtfaktor dargestellt haben könnte. Die Stiftung möchte dazu anregen, die Fundstätten der Luwier genauer und umfassender als bisher zu untersuchen, und so das Bild der Ägäischen Frühgeschichte komplettieren. Sprachen: deutsch, englisch

Das von der Andrews University in Berrien Springs (Michigan, USA) ausgehende Projekt untersucht die Fundstellen Tall Hisban, Tall Al-Umary und Tall Jalul auf der Hochebene von Madaba in Jordanien, die Funde und Besiedlungsspuren von der Bronzezeit bis in die spätislamische Periode aufweisen. Die Homepage liefert sehr umfangreiche Informationen zu den Ausgrabungen, die in den späten 1960er Jahren begonnen haben. Sprache: englisch

Die alten Kulturen Ägyptens, Westasiens und des östlichen Mittelmeerraums haben überaus reiche Texttraditionen hervorgebracht, die gemeinhin als »magische Texte« angesprochen werden. Die Erforschung dieser Texte erfolgt zwar intensiv aber meist in den Grenzen der jeweiligen Fachdisziplinen. Aus diesem Grund verfolgt die Kolleg-Forschungsgruppe (KFG) »MagEIA – Magic between Entanglement, Interaction, and Analogy« einen anderen Ansatz: sie soll als Forum für die Verbindung von philologischer und komparatistischer Forschung zu antiken magischen Texttraditionen dienen und die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Philologien sowie der Religionsgeschichte, Kulturanthropologie und Archäologie fördern. Sprachen: deutsch, englisch