Kurz notiert

Virtuell in die Unterwelt

Forscher der Speläogruppe Sauerland e.V. vermessen das Felsenmeer

Der mittelalterliche Bergbau im Felsenmeer wird erforscht und präsentiert

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat gemeinsam mit der Stadt Hemer und der Speläo-Gruppe-Sauerland e.V. die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zum Felsenmeer in Hemer (Märkischer Kreis) präsentiert. Eine Virtual Reality-Anwendung zeigt das Höhlensystem mit Spuren des mittelalterlichen Bergbaus.

Dis Bissula legt ab

Das an der Universität Trier nachgebaute römische Handelsschiff »Bissula« hat sich auf den Weg nach Cannes gemacht. Knapp einen Monat lang wird es dort Daten sammeln. Die Messfahrten auf dem Mittelmeer sollen Erkenntnisse zum antiken Seehandel erbringen.

Forschung
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Ausgrabungen in der Mongolei

Für ihre langjährige und erfolgreiche Forschungsarbeit in der Mongolei erhielten drei deutsche Archäologen herausragende Auszeichnungen. Der Staatssekretär M. Batgerel heftete im Ministerium für Erziehung und Wissenschaft der Mongolei in der Hauptstadt Ulaanbaatar Prof. Dr. Dr. h.c. Jan Bemmann von der Universität Bonn den Polarstern, den höchsten an Ausländer zu vergebenden Orden, ans Revers. Dr. Susanne Reichert (ebenfalls Universität Bonn) und Dr. Ursula Brosseder vom Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) erhielten die Freundschaftsmedaille.

Personalia
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Peter Riedlberger

Gemeinsam mit internationalen Teams entwickelt Peter Riedlberger wegweisende Tools für Latein und Altgriechisch.

Digital Humanities
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Jean-Jacques Hublin

Unter anderem wird Jean-Jacques Hublin, Direktor Emeritus am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, mit dem Balzan Preis 2023 für "Evolution der Menschheit: Paläoanthropologie" ausgezeichnet.

Forschung
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Ausgrabung auf dem Lochenstein

Genau 100 Jahre nach Beginn der ersten systematischen Ausgrabungen auf dem Lochenstein bei Hausen am Tann (Zollernalbkreis) durch Gerhard Bersu und das damalige Landesamt für Denkmalpflege finden an gleicher Stelle derzeit erneut archäologische Untersuchungen statt.

Ausgrabungen
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Papyrus

Von Alexander dem Großen bis zu Kleopatra: Mit dem Alltag in Recht und Verwaltung im antiken Ägypten befasst sich ein gemeinsames Forschungsprojekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität zu Köln. Rund 6.500 Papyrus-Fragmente werden im Rahmen des Vorhabens neu übersetzt, kommentiert und zusammengefasst. Hierfür stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über zwölf Jahre mehrere Millionen Euro aus ihrem Fonds für Langfristvorhaben bereit.

Forschung
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Grabungsfläche auf der Kyffhäuser Oberburg

In Vorbereitung zu anstehenden Umgestaltungen im Bereich der Oberburg Kyffhausen führte das Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) zwischen April und August 2023 archäologische Untersuchungen durch. Sie ergaben eine erstaunliche Fülle bisher unbekannter Reste und Gebäude der ehemaligen Reichsburg sowie Spuren vorgeschichtlicher Besiedlung.

Ausgrabungen
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Ausgrabung altsteinzeitlicher Funde im Hochtaunuskreis

Seltene Spuren der ersten modernen Menschen

Der Ausblick von den Hügeln vor Friedrichsdorf-Seulberg muss bereits zur Zeit des Paläolithikums bemerkenswert gewesen sein, verleitete er doch einige Jäger und Sammler sich zur Rast niederzulassen. Sie entzündeten ein Feuer und verarbeiteten die Beute ihrer Jagdzüge. Heute, rund 34.000 Jahre später, finden Studierende der Universität Göttingen die Überreste dieser ersten modernen Menschen.

Ausgrabungen
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Grabungsfläche

Eine jüngst abgeschlossene archäologische Grabung im Bereich des ehemaligen Kollegiatstifts St. Margarethen in Waldkirch hat neue Einblicke in die Geschichte dieser Stätte ermöglicht. Die Grabungen, die vom 17. Juli bis zum 4. August 2023 von der Firma E&B Excav unter Aufsicht des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt wurden, enthüllten Überreste des spätmittelalterlichen Vorgängergebäudes des bekannten »Bruderhauses« sowie Keramikobjekte aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Ausgrabungen
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Kreisgrabenanlage von Goseck

Aus dem zentral- und osteuropäischen Mittelneolithikum (erste Hälfte des 5. Jt. v. Chr.) sind etwa 150 sogenannte Kreisgrabenanlagen bekannt. Es handelt sich um kreisförmige oder elliptische, in etwa konzentrische Arrangements aus Gräben und Palisaden mit einem Durchmesser zwischen 40 und bis zu 250 m. Nur wenige davon sind umfassend und systematisch archäologisch untersucht worden. Intensiv diskutiert wird die Funktion dieser Großbauten. Deutungen wie Zentralplätze für Versammlungen, Viehgehege, Verteidigungsbauten, astronomische Observatorien oder Räume für kultische Handlungen stehen im Raum. Mit der Publikation der Untersuchungen in der komplett ausgegrabenen Kreisgrabenanlage von Goseck im Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, werden nun durch Dr. Norma Henkel (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt) neue Erkenntnisse zu dieser noch enigmatischen Befundgruppe vorgelegt.

Forschung
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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