Kurz notiert

Von den ersten Zeichen der Steinzeit zur Schrift

Mammut aus Elfenbein aus der Vogelherd Höhle im Lonetal, ca. 40 000 Jahre vor heute

Der Sprachwissenschaftler Dr. Christian Bentz erforscht an der Universität Passau im ERC-Projekt EVINE mit neuen computerwissenschaftlichen Methoden Zeichen, die noch vor Erfindung der Schrift entstanden sind.

v.l.n.r.: Yves Nicolin, Bürgermeister von Roanne, Vincent Guichard, Generaldirektor BIBRACTE EPCC, Carole Quatrelivre, Preisträgerin des J. Déchelette-Preises, Jean-Jacques Banchet, Beigeordneter für Kultur et al.

Für ihre herausragende Doktorarbeit ist Dr. Carole Quatrelivre am 15. Juni 2024 mit dem "Prix européen d'archéologie Joseph Déchelette" im Musée des Beaux Arts et d'Archeologie Joseph Déchelette in Roanne (Frankreich) ausgezeichnet worden. Neben dem Fördergeld von 10.000 Euro steht der Preisträgerin die wissenschaftliche Infrastruktur mehrerer europäischer Partnerinstitutionen zur Verfügung. Als Mitbegründer des Preises bietet das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt am Standort Mainz und beteiligt sich mit 2.000 Euro am Fördergeld.

Aus aller Welt
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Der Stiftungsrat hat SPK-Präsident Hermann Parzinger ermächtigt, 25 Objekte aus der Antikensammlung im Alten Museum an Italien zurückzugeben

Der Stiftungsrat hat SPK-Präsident Hermann Parzinger ermächtigt, 25 Objekte aus der Antikensammlung im Alten Museum an Italien zurückzugeben. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete am 13.6.2024 in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Claudia Roth gemeinsam mit dem italienischen Kulturminister Gennaro Sangiuliano im Rahmen einer Zeremonie, die von Botschafter Armando Varricchio in der italienischen Botschaft ausgerichtet wurde. Bei der freiwilligen Rückgabe handelt es sich um einen Komplex von 21 apulischen Vasen sowie um vier weitere Einzelobjekte. In allen Fällen geht die SPK heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Stücke aus Raubgrabungen stammen.

Kulturerbe
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Wolfgang Haak

Wolfgang Haak, Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Anthropologie in der Abteilung für Archäogenetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, erhält einen ERC Advanced Grant.

Forschung
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Die neue Mediathek des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (Saale)

In den vergangenen drei Jahren hat das Landesmuseum Halle sein Filmangebot deutlich erweitert. Mehr als 210 unterhaltsame und informative Videos stellen die Dauerausstellung und die Sammlung des Landesmuseums sowie bedeutende archäologische Fundorte und Funde in Sachsen-Anhalt vor. Für dieses umfangreiche Filmprogramm wurde die Mediathek auf der Homepage des Museums komplett neu gestaltet.

Museen & Ausstellungen
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Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Jerevan

Kooperationsverträge mit archäologischen Institutionen in Armenien schaffen neue Wege in der Erforschung des Kaukasus.

Aus aller Welt
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Vor einer Woche wurde auf der nördlichen Schwäbischen Alb das Heidengrabenzentrum eröffnet. Das Zentrum ist Teil der Initiative »Keltenland« mit der das Land Baden-Württemberg die Geschichte der Kelten sichtbar und erfahrbar machen will. Das sogenannte Oppidum Heidengraben war mit fast 17 Quadratkilometern eine der größten befestigten spätkeltischen Siedlungen Europas.

Museen & Ausstellungen
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Madafeh des Bait Hussein Alrousan

Am 5. Juni 2024 fand anlässlich der Instandsetzung der sog. Madafeh (Gastraum) des Bait Hussein Al Rousan die feierliche Eröffnung mit Ausstellung im oberen Dorf Alhara Alfoqa (Umm Qays, Jordanien) statt.

Denkmalschutz
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Altindische Proto-Sarada-Schrift

Um eine bisher kaum erforschte Periode der altindischen Geschichte dreht sich ein neues Projekt der Indologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU): Es geht um die Zeit des Übergangs vom Buddhismus zum Hinduismus im Nordwesten des Landes.

Forschung
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Drachenstein am Tirinkatar, Armenien

Im Jahr 2012 stießen Archäologen der Freien Universität Berlin im Südkaukasus, im armenischen Hochgebirge, auf rätselhafte, riesige Stelen. In Armenien werden diese bis zu knapp über fünf Meter hohen kunstvoll verzierten Monumente Vischaps (»Drachensteine«) genannt und sind berühmt. Mittlerweile sind aus Südkaukasus und Osttürkei rund 150 dieser Basaltmonumente bekannt – ihre größte Konzentration auf einem Fundort befindet sich am Tirinkatar, auf dem Südhang des Berges Aragaz.

Kulturerbe
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Schloss Hohentübingen

Tübingen, Rom, Aix-Marseille: Drei Universitäten bieten gemeinsamen Master »Palaeolithic Archaeology« als Pilotprojekt der Universitätsallianz CIVIS an

Mit dem Master »Palaeolithic Archaeology« hat die Universität Tübingen den ersten Studiengang im Angebot, in dem sich ein Abschluss an gleich drei Universitäten erwerben lässt. Das zweijährige Studium findet im Wechsel an der Universität Tübingen, der Sapienza-Universität Rom und der Universität Aix-Marseille statt. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Masterzeugnis von allen drei Hochschulen. Der englischsprachige Studiengang ist der erste in Tübingen, der mit drei Partnern konzipiert wurde und somit als »Multiple Degree«-Programm gilt.

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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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