Kurz notiert

Archäologische Funde sollen Aussagen zur Zukunft Afrikas ermöglichen

Ankunft einer Karawane

Archäologinnen der WWU Münster erforschen afrikanische Sahelzone

Mit dem Ziel, anhand von archäologischen Funden Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zu ziehen, arbeiten Wissenschaftlerinnen der Forschungsstelle »Alter Sudan« am Institut für Ägyptologie und Koptologie (IAEK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) an einem international vernetzten Forschungsprojekt in Nordostafrika.

Vortrag

Schön, aber nutzlos – ein Vorwurf, dem sich die sogenannten Kleinen Fächer häufig stellen müssen. Doch die "Kleinheit" der Kleinen Fächer ist eher ein Resultat institutioneller Traditionen, nicht – wie die Metapher vom "Orchideenfach" suggeriert – der Abgelegenheit ihrer Gegenstände: Fächer wie Keltologie, Slavistik oder Afrikanistik arbeiten an gesellschaftlich hochrelevanten Themen, erweitern unser Wissen über ganze Weltregionen und bewahren unser kulturelles Erbe. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am 13.6.2019 die "Kleine Fächer-Wochen" offiziell gestartet. 17 Projekte erhalten eine Förderung für Präsentation und Vernetzung ihrer Kleinen Fächer im nächsten Wintersemester.

Studium
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Drohnenaufnahme des Kastellturms

In Kaiseraugst im schweizerischen Kanton Aargau kamen bei Werkleitungssanierungen ein bisher unbekannter Turm und Mauern des Castrum Rauracense zum Vorschein. Aufgrund dieser Entdeckung wurde eine alternative Leitungsführung realisiert, wodurch die archäologischen Hinterlassenschaften erhalten werden können.

Kulturerbe
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Römische Fischreuse

Beim Aushub einer Baugrube am Trögebach in Mengen-Ennetach (Landkreis Sigmaringen) stieß ein Bauunternehmer in drei Meter Tiefe auf gut erhaltene Hölzer. Offenbar handelt es sich bei der Holzkonstruktion um die Reste einer Fischreuse aus römischer Zeit.

Funde & Befunde
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Goldmünze mit dem Porträt Ptomemaios' III.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht jetzt dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Augsburg einen genaueren Blick auf die Außendarstellung hellenistischer Könige. Mit fast 200.000 Euro fördert sie das Forschungsprojekt "Friedenskultur(en) und monarchische Repräsentation in der hellenistischen Staatenwelt".

Forschung
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Goldener Ouroboros-Ohrring

Die Archäologische Denkmalpflege des Landes Baden-Württemberg untersuchte im Vorfeld der geplanten Überbauung des Rathaushofes seit Herbst 2012 rund 4200 Quadratmeter dieses, einst inmitten der historischen Altstadt gelegenen, Areals. Am vergangenen Mittwoch fand die Grabungsfinissage statt.

Ausgrabungen
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Studierende der HTW Berlin präparieren die Bestattung als Block frei

Am vergangenen Dienstag waren erneut Archäologinnen und Archäologen auf dem Weinberg in Groß Fredenwalde zugange. Nach der Bergung der in den Medien als "ältestes Baby der Welt" bezeichneten Säuglingsbestattung im Jahr 2014 konnte nun ein weiteres Grab geborgen werden.

Ausgrabungen
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Die vermutlich aus Peru stammende Mumie wurde am Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik in Fürth tomographiert

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS haben im Rahmen des Forschungsprojekts "Big Picture" eine Mumie mittels 3D-Röntgencomputertomographie (CT) untersucht. Mit diesem riesigen Bilddatensatz demonstrieren sie ihre Forschungsfortschritte.

Funde & Befunde
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Die Design-Studierenden Jan Breite, Joel Ernst, Helen Brose präsentieren das von Ihnen erarbeitete Modell

Das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne plant eine Neugestaltung des zentralen Platzes seiner Dauerausstellung. Für die sogenannte Graue und Grüne Mitte haben Studierende der Fachhochschule Münster nun verschiedene Konzepte entworfen, die das Museum am Montag erstmalig präsentiert hat.

Studium
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Dem Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern widmet sich das neu gegründete europäische Netzwerk "NETcher", das am 28. und 29. Mai in der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Institut in Frankfurt am Main tagte.

Kulturerbe
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Ließen sich von Wolfram Essling-Wintzer (u.) über die Ausgrabungen auf Burg Hülshoff informieren: Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Dr. Georg Lunemann und Dr. Jörg Albrecht

Im Rahmen einer Ausgrabung auf dem Gelände der Burg Hülshoff konnte die LWL-Archäologie die Ursprünge der Burg auf das 11. bis 12. Jahrhundert datieren.

Ausgrabungen
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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