Der Wert der Grenze. Abschottung und Durchlässigkeit im Altertum

Das Deutsche Archäologische Institut stellt die neueste Ausgabe des Magazins »Archäologie Weltweit« online zum Download bereit. Das Titelthema dieser Ausgabe wirft einen Blick auf ein sehr aktuelles Thema aus Sicht vergangener Prozesse: Wie unterschiedlich Grenzen wirken, je nachdem aus welcher Entfernung man sie betrachtet, und wie unterschiedlich wirksam - oder wirkungslos - diese sein können.

 

Cover: Archäologie Weltweit 2-2017
Archäologie Weltweit, Cover der aktuellen Ausgabe 2-2017 (© DAI)

Mit dem Magazin »Archäologie Weltweit« will das Deutsche Archäologische Institut (DAI) eine breite interessierte Öffentlichkeit ansprechen. In dem mit zwei Ausgaben pro Jahr erscheinenden Magazin findet man Berichte über die Arbeit des DAI und Geschichten über die Fähigkeit der Archäologie, alte Rätsel zu lösen, aber auch darüber, wie Erkenntnisse über die Antike für Gegenwart und Zukunft nutzbar gemacht werden können – mit oft überraschenden Ergebnissen.

Mit dem Titelthema »Der Wert der Grenze. Abschottung und Durchlässigkeit im Altertum« greifen die Herausgeber ein politisch aktuelles und kontrovers diskutiertes Thema auf und zeigen, wie unterschiedlich diese Problematik im Verlauf der menschlichen Geschichte von der Kupfer- bis zur Römerzeit angegangen wurde. Weitere Themen sind das Kulturerbe im Irak, dessen Erhalt seit 2003 im Fokus der Kooperationen des DAI mit irakischen Universitäten steht, die Digitalisierung der Archive am Besipiel des Friedrich Hinkel Archivs zum Sudan und der Handel zwischen Ost und West im Artikel »Alte und neue Seidenstraßen«. In der Rubrik »Fokus« erfährt man, dass die Baustellenlogistik der Antike häufig weit weniger an Grenzen stieß, als das heute gelegentlich der Fall ist. Schließlich bringt das »Panorama« Licht ins Dunkel der römischen Katakomben, bei deren Erforschung digitale Dokumentationsmethoden äußerst hilfreich sind.

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