Wandelte Jesus auf Eis statt über Wasser ?

Doron Nof, Ozeanograph am der US-amerikanischen Florida State University, hat zusammen mit Kollegen eine mögliche naturwissenschaftliche Erklärung für Jesus' Wasserwandeln ersonnen.

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Heute kaum noch nachzuvollziehen lautet die Lösung: Eisschollen. Zu Lebzeiten Jesu war es in der Region im Durchschnitt mehrere Grad kälter als heute und wie Computersimulationen belegen durchaus möglich, dass die Temperaturen über dem See mehrere Tage unter Null lagen, so die Forscher im „Journal of Paleolimnology“. Auf dem im Westteil des See Genezareth einfließenden Salzwassers könnte gefrierendes Süßwasser Eisschollen bilden, sogenanntes Quelleneis. Und wenn sich diese Eisschollen während des Aufenthaltes Jesu gebildet hätten, hätte er darauf laufen können ...

In der Netzzeitung und der Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung findet man mehr dazu.

Kommentare (13)

  • Manuel
    Manuel
    am 05.04.2006
    Hmmmmm.....ha, ha ha; der war gut! Ohne Witz, hat man das nötig? Lassen wir es dabei, er wusste wo die Steine liegen!
  • Georg Hausmann
    Georg Hausmann
    am 05.04.2006
    Das gehört zu den Standard-Fähigkeiten charismatischer Persönlichkeiten. Die Fortentwicklung zeigt: heute kann man mehr.
  • naffets0
    naffets0
    am 07.04.2006
    Man kann ja nur staunen, was sich einige "Wissenschaftler"
    aus den Fingern saugen. Ein sibirischer Schamane wäre wahrscheinlich auch auf so eine Idee gekommen.
  • HB
    HB
    am 07.04.2006
    Dem ist sein Kopf wohl eingefroren.
    Aber vielleicht war´s ja doch "ein paar Grade wärmer" und er ist auf dem Trockenen gelaufen.
  • Storz
    Storz
    am 08.04.2006
    Was wissen wir heute, wie es damals wirklich gewesen ist. Ja, heute kann man mehr, aber das Menschliche geht verloren.
  • Sirhc
    Sirhc
    am 08.04.2006
    Die Wissenschaftler die diesen bericht veröfentlicht haben waren wohl keine Christen, oder?

    sonst hätten sie diese sachen einfach so gelassen wie sie in der bibel stehen!!!!
  • Bernd
    Bernd
    am 10.04.2006
    War da zur Weihnachstzeit nicht auch ein Blizzard in Bethlehem?
    Und die Schafe waren Moschusochsen
  • Boris
    Boris
    am 13.04.2006
    Hatte man das nicht schon mal dadurch erklärt, daß es ein Übersetzungsfehler war, weil "auf dem Ufer wandeln" zu "zu auf dem Wasser wandeln" wurde?
  • Andreas
    Andreas
    am 16.04.2006
    Nette Geschichte....nur leider auch nettes Hirngespinst. da nachweislich die Geschcihte des Jesus eine Fabel ist (auch gem. Aussage der ersten beiden Päpste) und zwischenzeitlich die Nicht-Existenz eines "göttlichen Jesus" bewiesen wurde, ist jeder Erklärungsversuch sowieso eine neue Fabel.
    Übrigens: Das Osterfest-Datum mit der netten Todesgeschichte ist uralt und wurde schon zur gleichen Zeit von den Sumerern als "Heilige Hochzeit" gefeiert.
  • josef weibel
    josef weibel
    am 17.04.2006
    Lächerlich, was so selbser-
    nannte Besserwisser alles erfinden können. Probiert das doch mal bei den Isla-
    misten.
  • archaeodingsda
    archaeodingsda
    am 18.04.2006
    well, weil ein wissenschaftler entdeckt, dass sich auf teilen des sees genezareth einmal eis gebildet haben könnte (ein durchaus interessantes ergebnis) - nach schätzung des wissenschaftlers vielleichte einmal in 100 Jahren - wird das - auf wessen betreiben auch immer - mit einer ebenso interessanten geschichte von jesus und dem see in zusammenhang gebracht. Ja, ein zufälliges Zusammentreffen, dass ich tatsächlich wunder nennen würde!
    Heute ist irgendwo ein mensch gestorben und weil ich auf der welt lebe bin ich dran schuld - nette logik!
  • Ju-On
    Ju-On
    am 26.04.2006
    hoffentlich hatte jesus seine sandalen an...
  • Marco
    Marco
    am 11.05.2006
    Ist ja sehr interessant. Und die Eisschicht, die sich innerhalb weniger Tage bei enigen Grad unter 0 bildete, hielt sogar Menschen? Oder ist ein Eisberg aus dem Süden herangedriftet?

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