"Schätze der Himmelssöhne" - Ausstellung in der Bundeskunsthalle verlängert

 

Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn "Schätze der Himmelssöhne. Die Kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum Taipeh, Taiwan" ist bis zum 29. Februar 2004 verlängert worden. Die Präsentation führt zu einer Begegnung mit einer der ältesten Kulturen der Welt im Spiegel von ca. 400 ausgesuchten Meisterwerken.

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Gezeigt werden berühmte Gemälde und Kalligraphien alter Meister, seltene Siegel, erlesene Porzellane, antike Ritualbronzen und Jadeschnitzereien. Auch noch nie im Ausland gezeigte Buchdrucke, prachtvolle Tapisserien und Bildstickereien sowie Lackarbeiten, Emailarbeiten (Cloisonné), Holzschnitzereien und Sammelkabinette in unterschiedlichen kostbaren Materialien sind in der Ausstellung vertreten.

Die Auswahl der Werke illustriert nicht nur die Vielfalt und Kreativität der chinesischen Kunst, sondern auch die sozialen, intellektuellen und politischen Strömungen in der chinesischen Geschichte. Der Mensch in seiner Beziehung zu Natur und Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Darstellung. Die Ausstellung zeigt die sinnesfrohe Pracht der höfischen Kunst und Meisterwerke aus der symbolreichen Tradition chinesischer Gelehrter.

Weitere Themen der Ausstellung gelten der Bedeutung des kaiserlichen Mäzenatentums im Spannungsfeld zwischen ästhetischen Werten, moralischen Idealen und politischen Zielen und dem Bewahren und Tradieren künstlerischer Errungenschaften - von den neolithischen Grabfunden aus Jade bis zum Aufbruch in die Moderne. In den Bereichen Malerei, Kalligraphie, Bücher, Seidenbandweberei und Stickerei werden in Bonn aus konservatorischen Gründen jeweils andere Meisterwerke als in der ersten Station in Berlin gezeigt.

 

Quelle: Bundeskunsthalle Bonn

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