Rekonstruktion der Kaiserpfalz in Paderborn

Ein computeranimierter Film, der seit Dienstag in der Dauerausstellung des Museums in der Kaiserpfalz zu sehen ist, zeigt eine visualisierte Rekonstruktion der Paderborner Pfalzanlage um 799 n. Chr. Aus verschiedenen Perspektiven werden die Pfalz, die Befestigungsanlage an der Pader, Teile des Domklosters und die neue Großkirche beleuchtet und ein lebendiges Bild der Pfalz erschaffen.

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aula regia
Ein Blick ins Innere der Kaiserpfalz: die aula regia. (Abb.: ArchimediX GbR)

Produziert wurde der Film ursprünglich für die Credo-Sonderausstellung, die 2013 an drei Standorten, im Museum in der Kaiserpfalz, im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn und in der Städtischen Galerie Am Abdinghof zu sehen war. Dort war er gemeinsam mit dem sogenannten Paderborner Epos zu sehen, einem Lobgedicht auf den König, das den Besuch des Papstes Leo III. in Paderborn und die bauliche Ausgestaltung der Pfalzanlage beschreibt.

Das Paderborner Lobgedicht und die Ergebnisse der Ausgrabungen im Bereich der Pfalz führen zu einem relativ sicheren Bild des Palastes Karls des Großen und seines Umfeldes. Der für die Dauerausstellung der Kaiserpfalz nun modifizierte computeranimierte Film schließt eine Lücke zwischen den beiden in der Dauerausstellung seit 1999 vorhandenen Modellen: die Pfalz nach ihrer Gründung im Jahr 777 n. Chr. und die Pfalz nach der Ankunft der Reliquien des heiligen Liborius nach 836 n.Chr.

Die Pfalz Karls des Großen im Film
Von allen Seiten wird die Pfalz Karls des Großen im Film gezeigt. (Abb.: ArchimediX GbR)

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