Polytheismus und Monotheismus in der Welt der Antike

 

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder. Polytheismus und Monotheismus in der Welt der Antike" hat zu Beginn dieses Jahres seine Arbeit an der Universität Göttingen aufgenommen.

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Zum Auftakt des religionshistorischen Studienprogramms, an dem die Disziplinen Ägyptologie, Altorientalistik, Arabistik, Iranistik, Klassische Philologie und Theologie beteiligt sind, findet im Sommersemester 2004 und im Wintersemester 2004/2005 eine Vorlesungsreihe über die im Kolleg vertretenen Fachgebiete statt.Die Vorlesungen in diesem Semester, die am 21. April 2004 starten, geben zunächst einen Einblick in die ägyptischen, mesopotamischen, iranischen und israelitisch-jüdischen Religionen.

Der Theologe Prof. Dr. Reinhard G. Kratz, Sprecher des Kollegs und einer der Initiatoren der Reihe: "Die Spannungen zwischen der Vorgeschichte der Vielgötterei und der Entwicklung hin zu einem Gott haben nicht nur das Weltbild der orientalischen und hellenistisch-römischen Antike nachhaltig geprägt. In veränderter Gestalt sind sie bis heute Anlass zu geistiger, im Exteremfall gewaltsam ausgetragener Auseinandersetzung und nehmen Einfluss auf die individuelle Lebensführung und die religiöse oder politische Weltanschauung."

Die Vorträge finden jeweils mitwochs im Zentralen Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 010, statt und beginnen um 18.15 Uhr.

Informationen können im Internet unter der Adresse www.theologie.uni-goettingen.de/ger_nofr/graduiertenkolleg_ringvorl.htm abgerufen werden.

 

Quelle: Uni Göttingen

Kommentare (2)

  • Walter Jakob
    Walter Jakob
    am 01.05.2004
    Sehr interessant. Insbesondere das Thema Monotheismus als die Erfindung mit den übelsten Auswirkungen in der Menschheitsgeschicht bis zum heutigen Tag sollte mehr in seiner historischen Entwicklung ins Bewusstsein gebracht werden.
  • Judas Iskariot
    Judas Iskariot
    am 30.11.2008
    *der Mensch schuf Gott nach seinem Ebenbild*m (Ludwig Feuerbach)

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