Pinsel, Grabstock, Bogen

 

Unter dem Titel »Pinsel, Grabstock, Bogen - prähistorische Überlebenskünstler in Afrika und die Rolle des Restaurators« lädt der Fachbereich Restaurierung und Konservierung von Kunst- und Kulturgut der FH Köln am Mittwoch, den 5. September 2001, um 20.15 Uhr, in die Aula des Geisteswissenschaftlichen Zentrums der Hochschule ein (50678 Köln, Mainzer Str./Ecke Maternusstraße).

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Dr. Tilman Lenssen-Erz, Leiter der Felsbildforschung am Ernst-Barth-Institut Köln, wird an diesem Abend über neue Untersuchungen der Felsmalereien in Namibia berichten. Mit Bildern spektakulärer Landschaften und meisterhafter Felsmalereien führt der Vortrag in die exotische Urzeit zurück und zeigt zugleich, was die Rolle des Restaurators ist. Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der Jahrestagung 2001 der Arbeitskreise »Archäometrie und Denkmalpflege« der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutscher Chemiker statt, die sich vom 5. bis 7. September 2001 zum fachlichen Austausch in der Fachhochschule Köln treffen.

Die Namib-Wüste in Namibia, schon immer forderte sie mit ihrem extremen Klima von den Menschen das Letzte. Hier zu überleben ist wahre Kunst. Was mit diesem bildhaften Ausdruck beschrieben wird, war für die Menschen vor Tausenden von Jahren alltägliche Praxis: Grabstock und Bogen waren unerlässlich bei der Nahrungsbeschaffung, mit dem Pinsel aber malten sie kunstvolle Friese und begegneten damit den Härten und Krisen ihrer Umwelt. Aber was ist hier die Rolle des Restaurators? Wo brauchen die alten Meister seine helfende Hand?

Quelle: FH Köln (idw)

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