Neue Technologien lösen Fragen der Geisteswissenschaften

BMBF stellt 65 Projekte dieses Wissens-Transfers in neuer Broschüre vor

 

Neueste Erkenntnisse aus Naturwissenschaft und Technik kommen auch den Geisteswissenschaften zu gute. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit seinem Förderschwerpunkt "Neue naturwissenschaftliche Methoden und Technologien in den Geisteswissenschaften" (NTG) den Wissens-Transfer von der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung in die Sprach-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften.

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65 jüngst abgeschlossene Forschungsprojekte sind nun in einer BMBF-Broschüre "Alte Fragen - neue Antworten. Neue Technologien in den Geisteswissenschaften" zusammengestellt. Der Förderschwerpunkt NTG läuft noch bis 2007 mit einem Finanzvolumen in Höhe von 4,9 Millionen Euro.

Weit über das Gebiet der klassischen Archäologie hinaus können Erkenntnisse aus der Klimaforschung, Informatik, Biologie und anderen Naturwissenschaften übergreifende Fragen zur Geschichte einer Gesellschaft klären. Die chemisch und physikalisch ermittelte Herkunft von Materialien kann Auskunft geben über Handelswege. Geographische Entdeckungen erklären das Siedlungsverhalten von Völkern. Mit hochenergetischen Röntgenstrahlung, die an Teilchenbeschleunigern wie beispielsweise am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), entsteht, lassen sich zerstörungsfrei einzelne Schichten eines Gemäldes und deren chemische Substanzen identifizieren. Dadurch ist nicht nur eine schonende Restauration alter Bilder möglich, sondern auch Fälschungen und spätere Veränderungen an dem Werk lassen sich identifizieren.

Die Broschüre gibt es als PDF (5,5 MB) oder kostenlos per Post bei:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Postfach 30 02 35

53182 Bonn

Telefon: 01805-262302

Telefax: 01805-262303 (jeweils 0,12 €/min)

e-mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailbooks(at)bund.de

Quelle: BMBF

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