Forscherteam entdeckt unberaubtes skythisches Grab in der Mongolei

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Einem internationalen Forscherteam um den Präsidenten des DAI Prof. Hermann Parzinger gelang Ende Juli 2006 im Permafrostboden des mongolischen Altaj ein großartiger Fund. In einer unzugänglichen Gebirgsregion in 2600 Meter Höhe entdeckten die Wissenschaftler einen unberaubten Kurgan, dessen Inhalt im Eis die Zeiten seit dem 3 Jh. v. Chr. bestens überstanden hat.

Quelle: DAI Berlin

Kommentare (18)

  • naffets0
    naffets0
    am 25.08.2006
    Super!
    Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt.
  • Manni
    Manni
    am 27.08.2006
    gibts denn keine bilder? (danke naffetsNULL)
  • Gökberk Hanocak
    Gökberk Hanocak
    am 27.08.2006
    Die deutschen Archäologen mögen Leichenreste. Deswegen waren und sind sie die unter "Kultur" operierenden Vorreiter der deutschen Expansionpolitik. Sorgen dafür, dass auch in den nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende die deutschen "Geistwissenschaftler" am Werk bleiben.

    Deutschland! Deutschland! Über Alles!
    Deutschen! Deutschen! Überall!

    Leichen und Blut der "niederen Volker" sind ebenso überall!
  • Carsten Knigge
    Carsten Knigge
    am 29.08.2006
    Wer weitere Infos sucht und nicht der Meinung ist, die Deutschen mögen ausschließlich Leichenreste, kann bei Spiegel ONLINE schauen: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,433376,00.html
  • Mansur al-Badri
    Mansur al-Badri
    am 29.08.2006
    Wenn ich daran denke, wie die deutschen Archäologen mit den Diktatoren und Oligarchien zusammenarbeiten und sogar die Konflikte in den Ländern der Ausgrabungsorte schüren, dann muss ich Herrn (?) Hanocak Recht geben. Es ist selbverständlich strategisch bedeutsam, zwischen China und Russland einen festen Platz zu haben. Deutschland ist einziges Land, soweit mir bekannt ist, wo die mit akademisch hochdotierten Archäologen unter dem Außenministerium agieren. Es wäre sinnvoller, wenn man die Keller und Garten bei DAI und bei den einigen im Ausland tätigen Archäologie-Professorenem ausgraben würde, da lagen bestimmt tausende aber tausende Leichen der verschiedenen Völker dieser Erde. Vielleicht findet man auch Beweise zur Beihilfe des Völkermords in Sri-Lanka,Iraq, Kurdistan und Tchchenien.
    Also bleiben wir auch dabei!
  • Reiner Butz
    Reiner Butz
    am 30.08.2006
    Eine Frchheit, was man sich bei Ihnen an Meinungen über dir deutsche Archäologie anhören muss, der es in der Neuzeit um Wissenschaft geht und nicht um Politik, auch wenn das einige mit typisch deutschen Namen( Hanocak,al Badri)wohl in ihrer politischen Engstirnigkeit nie begreifen wollen
  • Oliver Teske
    Oliver Teske
    am 01.09.2006
    Ich bin über die Kommentare hier sehr überrascht. Was soll das eigentlich? Was wirft man denn dem DAI vor?
    Herr G. Hannocak bitte klären sie mich darüber auf was das DAI Ihrer meinung nach da jetzt falsch gemacht hat. Oder geht es da garnicht um die Sache, sondern um einen generellen Angriff. Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge ich will es auch verstehen.

    Gruß & Dank
    Oli
  • Dietmar Helm
    Dietmar Helm
    am 03.09.2006
    Hallo,

    immerhin beteiligen sich die Deutschen nur i n d i r e k t an Invasionen, wer kann das nicht von sich behaupten.

    Die "niederen Völker" werden uns dereinst danken, dass wir Ihnen Ihre Geschichte erhalten und erklären. Auch im "Archäologie-Eldorado" Deutschland wurde und wird die Wissenschaft noch behindert...

    MfG
    D.Helm
  • Hanocak
    Hanocak
    am 03.09.2006
    Das Wissen der deutschen Archäologie ist nicht nur das, was und wie Oppenheim und Humann ausgegraben und ausgeraubt haben, sondern auch das was und wie sie den Völker im Nahen-Osten und Kleinasien zugefügt haben. Es ist merkwürdig, wie die Gestapo-Herrenvolks-Reflekse bemerkbar werden. Damit will ich keine Moralkeule schwenken. Nein! Nein! Die Nazi Mörder waren wenigstens in einer Hinsicht ehrlicher, indem sie niemals von der Demokratie redeten, das Humanismus, die Menschlichkeit, die Menschenwürde und die Gerechtigkeit für sich in Anspruch nahmen. Diejenigen, die die Wissenschaft für ihre politischen Ziele ausnützen, müssen auch wissen, dass dies auch irgendwie dargelegt wird. Ob eineige dies gefällt oder nicht, das ist zweitrangig. Der Unterschied besteht aber darin, das fast alle deutsche Archäologen C. Humann kennen; nun wir kennen auch seinen Sohn Hans Humann, der seines Vaters Beziehungen berufend neben den Anderen als Stratege des Völkermords in Kleinasien fungierte. Solcehe Typen agieren in unserer Zeit immer noch unter den Strategen des Mordens im Auswärtiges Amt.
    Ich habe Angst vor germanische "Normalität", weil ich die Zustände unter deutschen "Anormalität" hautnach erlebend kenne.
    Es wär besser, wenn die deutsche Archäologen mit AA eigene Taten mit Millionen Leichen ausgraben und ausstellen würden.
  • Dietmar Helm
    Dietmar Helm
    am 03.09.2006
    Sehr geehrter Herr Hanocak,

    in welcher Welt leben Sie eigentlich? Kennen Sie überhaupt die Rolle Deutschlands nach 1945, besonders nach der Wiedervereinigung 1990? In Berlin wurde gerade erst ein Mahnmal eröffnet...

    Die Türkei, ich nehme an, dass Sie daher kommen und noch immer nicht von dort hier angekommen sind, sollte sich erstmal in die Lage bringen, die Aufnahmekriterien, wie die Einhaltung der Menschenrechte, für den EU-Beitritt zu erfüllen, obwohl dies eigentlich von höchst-strategischen Interesse für die westliche Welt wäre.

    Die aktuellen deutschen Archäologen rücken, wie in unserem Beispiel Mongolei, nicht mit Kriegsgerät an, sondern mit modernster Technik, ohne welche die Einheimischen das Skythen-Grab nie hätten orten und bergen können. Eigenartigerweise dürfen deutsche Spezialisten auch in Troja graben, obwohl ein Herr Schliemann einstmals dort raubte...

    Wie wäre es, wenn Sie mal ein fundiertes a k t u e l l e s Beispiel brächten, vielleicht über Nazi-Strukturen im DAI oder aktuelle Menschenrechtsverletzungen deutscher Archäologen? Glauben Sie mir, die deutsche Öffentlichkeit würde sich mit Interesse darauf stürzen ...

    MfG
    D.Helm
  • Oliver Teske
    Oliver Teske
    am 05.09.2006
    Ich dachte mir fast, daß es Herrn Hanocak um die Nazis geht und nicht um die Sache, ich nehme an, daß ist auch der Grund weshalb er mir nicht geantwortet hat. Aber ich möchte gerne Herrn Hanocak antworten; ich habe niemenden umgebracht habe es auch nicht vor. Auch habe ich nicht vor mich für etwas verantwortlich machen zu lassen womit ich nichts zu tun habe, nicht einmal indirekt. Schauen Sie doch mal in Ihrem eigenem Land wie es da noch heute aussieht, daß mit den Nazis zu vertuschen ist eine Unverschämtheit.

    An den Rest der Leser wir sollten uns den Spaß und das Interesse an der Archäologie von solchen leuten wie Herrn Hanocak nicht verderben lassen, solche wird es immer geben. In dem Sinne darf ich Herr oder Frau naffets0 zitieren "Ich bin schon auf Ergebnisse gespannt."

    Gruß
    Oli
  • C. Pathe
    C. Pathe
    am 05.09.2006
    Hallo!
    Ich bin nur ein interessierter Laie und verstehe nur zum Teil worum es überhaupt geht.
    Persönlich finde ich es sehr spannend, dass deutsche Archäologen einen so wichtigen Fund gemacht haben und freue mich schon über weitere Infos.
    Unverschämte Verleumdungen und unhaltbare Anklagen finde ich hier abscheulich.
    Dennoch, wenn ich über das Thema nachdenke, tauchen doch diskutierbare Fragen auf:
    Warum eigentlich graben deutsche Archäologen im Ausland? Wer bezahlt diese Forschung? Warum ist nicht genug Geld für Grabungen in Deutschland vorhanden? Ist unsere eigene Geschichte nicht auch interessant?
    Für eine SACHLICHE Diskussion wäre ich dankbar.
    Grüßle
    C. Pathe
  • Oliver
    Oliver
    am 06.09.2006
    Hallo Herr Pathe,

    das ist zwar wieder eine ganz andere Frage, aber auf jedenfall richtig. Ich finde es auch immer wieder schade wenn ich höre, daß für Grabungen kein Geld da ist. Ich wohne ganz in der Nähe eines Kelten Opidum, will man funde aus der Gegend sehen muß man in eBay schauen. Die Archäologie in Hessen interessiert sich kain Stück dafür weil das Geld fehlt. Wiedersprüchlich ist das natürlich schon, aber keltische und römische Funde scheinen im eigenen Land nichts mehr wert zu sein; langt wohl nicht für eine Doktorarbeit.

    Vale
    Oli
  • Dietmar Helm
    Dietmar Helm
    am 06.09.2006
    Hallo,

    man wird wohl über kurz oder lang nicht daran vorbeikommen, das "Schatzregal" abzuschaffen, was nach wie vor in vielen Bundesländern gilt, um die "Arbeit" der "Sondengänger" zu legalisieren, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Nur so gehen der Öffentichkeit und Forschung wertvolle Kulturgüter nicht länger verloren.

    Man bedenke nur das Dilemma um die Nebraer Himmelsscheibe.

    Das Interesse an Geschichte und Archäologie ist in Deutschland ungebrochen.

    MfG
    D.Helm
  • Doris Diedrich
    Doris Diedrich
    am 08.09.2006
    Könnte man politische Kommentare nicht in den entsprechenden Foren abgeben? Hetzparolen kann ich mir woanders genug anhören, hier geht es um Archäologie. Wem das nicht passt: Tschüss!

    Um auf das Thema zurückzukommen: Wann gibt es ausführliche Berichte und Bilder? (Wobei es mir egal ist, welche Nationalität die Berichtenden und die Fotografen haben - ich hör mir auch gerne arabische Kommentare an - die zum Thema passen)
  • volker burkhardt
    volker burkhardt
    am 14.09.2006
    .....bei allen göttern-was geht denn hier ab ?
    ein archäologiebegeisteter
  • Peter Pinske
    Peter Pinske
    am 10.06.2007
    Möchte mich meiner Vorrednerin da anschließen. Weitere Informationen und Bilder gibt es doch ganz einfach hier beim DAI:

    http://www.dainst.org/index_7014_de.html

    Ebenfalls gab es schon Berichte dazu im Fernsehen.

    Hier der Link zum Skythenkongress:

    http://www.skythenkongress.de/

    Und hier die (Wander-) Ausstellung:

    http://www.dainst.org/index.php?id=7083

    Also bitte, zurück zur Archäologie!

  • friederich
    friederich
    am 27.08.2007
    :biggrin: Wir sehen in manchem Kommentar eine verunglimpfende agressive Haltung, die natürlich ihre tiefe Ursache hat. Ein Urteil eine meinung bezeichnet eben nicht nur das beurteilte sonden ist zugleich eine Aussage über den der urteilt. Was aber bringt menschen dazu sich so zu äußern? Dei antworten sind meist einfach! Ofoft ist es Anges und das Gefühl der Minderweriigkeit. Argessivität ist oft das Resultat von Angst! Dies wird häufig genug auch instrumentalisiert, so zum Beispiel ist dei Angst vor islamischem Terror Rechtfertigung für eine Vielzahl von Maßnahmen, die aus einem Bedrohungszenarium hetraus entwickelt werden. Wir sehen, und da kommt die agressivität her, im nahen und mittleren Osten die archiologischen Fundstätten und wir sind der auffassung es handelt sich hier um hockulturen. Diese Hochkulturen reichen bis 3000 Jahre vor Christus zurück und selbstverständlich stärkt das das selbstbewußtsein all derer die sich als nachkommen ansehen.

    Nun sehen wir aber daß die morderne islamischen Welt heute nicht mehr Mittelpunkt der technologisch Kulturellen Entwicklung ist. Und schlimmer noch es fehlt an breiter Bildung, und die Chance eine bessere Stellung zu erhalten ist auf mittlers Sicht nicht gegeben.

    Das liegt letztlich an einem verharre in einem traditionellen Gesellschaftsmodell. Es ist schon interessant zu sehen wie sehr man auf Pedrodollars u.s.w. angewiesen ist, wie man damit eigentlich in dei Lage kommt die Länder zu entwickeln u.s.w. Was wir aber sehen ist daß der zufällig aufgrund europäischer Prospektoren gefundene Reichtum wesentlich in die Representation, in den Konsum u.s.w. hinein fließt, zu wenig aber in Bildung wirtschaftliche Entwicklung u.s.w. Sehen wir uns die industrieproduktion an, sehen wir uns Exporte und Importe genauer an, dann finden wir in unseren Kaufhausregalen vieles, wir finden aber keine high tech aus arabischen Ländern! Es ist also verständlich daß das Ego derer die sich gerne als die besten der Welt ansehen darunter leidet!
    Meine persönliche Erfahrung mit arrabischer Mentalität ist einfach dei daß die Harrschaften gerne mal frech auftreten. Ich erinnere mich an eine Deligation die beauftragt war ein Produkt unsere Firma hier in Deutschland vor dem Export abzunehmen. Man erklärte daß man nicht gewillt sei dieses zu tun, wenn man nicht mit 1000 US Dollar Tagesspesen und einer Limusine mich Chauffeur bedacht würde. Als Verantwortlicher mußte ich deise abnahme über die Bühne bekommen, und drehte den Spieß um. Die Deligation müsse sich bei dem Minsterium das sich gesandt habe um entsprechende versorgung bamühen. ich würde aber gerne dem ministerium einen entsprechende botschaft zukommen lassen in der ichdarauf hinweisen wolle daß dir zusammenarbeit mit der Deligation daran scheitern könnte daß das ministerium die Wünsche nicht erfüllt. Das wollte man dann auch nicht! Das Hotell war zu kalt! Weil die herrschaften die Fenster öffneten und die Heizung ausstellten! Man wolle ein höherwertiges Hotel! Ich erklärte natürlich daß ich mich darum kümmern werde, daß wir aber zunächst einmal das Abendessen genießen sollten. Zwischendrin bin ich mit hotelpersonal auf den zmmern gewesen habe die heizung angestellt und die Fenster geschlossen und nach dem Esen habe ich meine Gäste begleitet und habe deren Beschwerden vor Ort überprüfen wollen. Etwas verkniffen stellte man fest, daß keine Beschwerde möglich war! Und so ging es in einer Tour! Letztlich sind wr dan doch zu einem einigermaßen verträlichen verhältnis gekommen. Im Rahmen der Rund um betreuung meiner Gäste war natürlich auch ein gwisses touristishes Programm eingeplant! Aber was soll men zeigen, was ist von ernsthaftem Interessse? Wofür soll man Geld ausgeben? Die Antwort war schnell gefunden, wir besuchten Schrottplätze um für die Fahzeuge meiner Gäste und deren Freunde Ersatzteile zu suchen. Ich übernahm die Kosten als Gastgeschenk und meine Gäste waren glücklich!
    Laßt Euch doch nicht von solchen Typen provozieren!



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