Die Mosaiken von Ravenna - in Freiburg

 

Eine archäologische Sensation ist das gewiß, wenn die berühmtesten Mosaiken aus Ravenna im Sonderausstellungssaal der Universitätsbibliothek Freiburg zu sehen sind.

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Bis zum 7. Juni 2005 präsentiert die Archäologische Sammlung der Universität Freiburg diese Sonderschau in Zusammenarbeit mit der Comune di Ravenna, dem Italienischen Konsulat in Freiburg und der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg.

Freilich wurden die Meisterwerke nicht aus den spätantiken Bauten Ravennas entfernt - vielmehr entstanden in Italien in jahrelanger Arbeit eindrucksvolle Kopien im Originalmaßstab, die jetzt in Freiburg gezeigt werden. Dabei werden die Besucher die Mosaiken aus nächster Nähe studieren können, was bei den hoch an den Innenwänden der Kirchen in Ravenna angebrachten Originalen niemals möglich ist.

Die UNESCO hat 1997 sieben Kirchen von Ravenna unter den Schutz des Weltkulturerbes gestellt. Zu diesen Bauten des 5. und 6. Jahrhunderts nach Christus gehören das spätantike Mausoleum der weströmischen Kaiserin Galla Placidia, die Palastkirche S. Apollinare Nuovo des ostgotischen Königs Theoderich, das Baptisterium des Bischofs Neon, die bischöfliche Privatkapelle S. Andrea im Episkopium sowie der für die Aachener Pfalzkapelle das Vorbild gebende frühbyzantinische Zentralbau von San Vitale. Das Besondere dieser kulturhistorisch bedeutenden Bauten der Spätantike ist der Einsatz des Mosaiks, das Wände und Gewölbe mit einem einzigartigen Lichtglanz überzieht.

Das Wandmosaik steigt in der Spätantike zu einer Leitgattung der Wandekoration auf. Paläste und Kirchen machen sich den Lichtglanz der gläsernen Farbstifte für stimmungsvolle Bildprogramme zu eigen. Ravenna gehört zu jenen spätantiken Zentren der Mosaikkunst, in denen auch die Wiederentdeckung dieser Gattung in Historismus und Moderne erfolgte.

Für weitere Informationen zur Ausstellung klicken Sie bitte auf folgenden Link:

"Die Mosaiken von Ravenna - Ausstellung in Freiburg".

 

Quelle: Archäologische Sammlung Uni Freiburg

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