Der Tod am Nil

 

Die Sonderausstellung "Der Tod am Nil" wird am Freitag, dem 1. Dezember um 18:30 Uhr Museum Schloss Hohentübingen in Tübingen eröffnet.

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Die von dem Ägyptologen Dr. Wolfgang Wettengel erarbeitete Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Jenseitsvorstellungen der Ägypter. Neben der Nachbildung des 23 m langen Totenbuch-Papyrus des Schreibers Ani (1300 v. Chr.) zeigen und erklären Repliken und Tafeln detailgetreu Aspekte des Totenkultes im Alten Ägypten. Die im Totenbuch enthaltenen Bilder und Texte finden sich auch in dem originalgetreuen 1:1 Nachbau der Grabkammer des Sennedjem wieder.

Sennedjem, "Diener am Ort der Wahrheit", so sein offizieller Titel, lebte zur Zeit des Pharaos Ramses des Großen in der kleinen Siedlung von Deir el Medineh. Dort wohnten alle Handwerker und Künstler, die für die Errichtung und Ausgestaltung der königlichen Gräber im Tal der Könige zuständig waren. Das farbenprächtige Grab, das Sennedjem für sich und seine Familie errichtete, wurde 1886 ungeplündert und sehr gut erhalten entdeckt.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 2. Dezember 2006 bis zum 18. März 2007, jeweils Mittwoch - Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Kommentare (1)

  • Phoebe Halliwell
    Phoebe Halliwell
    am 25.11.2006
    Mich interesiert die kultur der Ägypter sehr und das was ungeplündert ist ist toll

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