Der "Dynastiewechsel von 751"

Mit einem entscheidenden Wendepunkt der europäischen Geschichte beschäftigen sich Mittelalter-Experten im April bei einer Tagung an der Universität Bonn: dem "Dynastiewechsel von 751". Damals löste das aufstrebende Geschlecht der Karolinger die Herrschaft der Merowinger ab

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, Pippin der Jüngere wurde zum fränkischen König erhoben ? Eine Zäsur der fränkischen und europäischen Geschichte, die sich im letzten Jahr zum 1250. Mal jährte.

Mittelalter-Forscher aus dem In- und Ausland werden vom 10. bis zum 13. April 2002 im Festsaal des Universitäts-Hauptgebäudes über den "Dynastiewechsel von 751" diskutieren. Eingeladen haben der Bonner Historiker Professor Dr. Matthias Becher und sein Paderborner Kollege Professor Dr. Jörg Jarnut. 17 Referenten werden mit ihren Vorträgen einen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der spätmerowingisch-karolingischen Umbruchzeit leisten, einem Schwerpunkt der internationalen Mittelalterforschung.

Im Rahmen dieser Tagung hält Professor Dr. Rudolf Schieffer (München) zum Thema "Die folgenschwerste Tat des ganzen Mittelalters? - Aspekte des wissenschaftlichen Urteils über den Dynastiewechsel von 751" am Mittwoch, 10. April 2002, um 20 Uhr c.t. einen [f]öffentlichen Vortrag[/f].

Ort: Hörsaal XVII (neben den Koblenzer Tor) der Universität Bonn.

 

Quelle: Uni Bonn

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