„Suchmaschine“ für antike Keramik: Corpus Vasorum Antiquorum

Das Corpus Vasorum Antiquorum (CVA) besteht seit 1921 und ist das weltweit führende, internationale Forschungsprojekt, das sich mit der Erfassung, Katalogisierung und wissenschaftlichen Erforschung antiker Keramik beschäftigt.

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Die deutsche Abteilung des CVA befindet sich bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seit Oktober 2004 ist die in Kooperation mit dem CVA vom Beazley-Archiv in Oxford eingerichtete Datenbank CVA-Online kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.

Sie ermöglicht den unmittelbaren Zugriff auf Abbildungen und wissenschaftliche Kommentierung von an die 40.000 bisher in Bänden des CVA publizierten antiken Tongefäßen in Museen sämtlicher beteiligter Länder und stellt Suchfunktionen ganz unterschiedlicher Form zur Verfügung. An der Schnittstelle zwischen Museen und internationalen Forschungsinstitutionen existiert damit ein neues Mittel der Erforschung antiker Keramik, das in den nächsten Jahren ausgebaut werden soll.

Corpus Vasorum Antiquorum im Internet:

www.cvaonline.org

 

Quelle: BDAW

Kommentare (1)

  • Sascha Piffko
    Sascha Piffko
    am 14.11.2005
    wird das cva auch um deutsche vorgeschichtliche Keramik erweitert? Das wäre eine echte Bereicherung und Erleichterung bei Keramikbestimmungen



    Anmerkung der Redaktion:
    Leider nein! Es wäre aber wirklich ein unglaubliche Erleichterung.

    Thilo Jordan
    Archäologie Online

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