500.000ster Gast in der Amarna-Ausstellung begrüßt

Die Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, Prof. Dr. Friederike Seyfried, begrüßte Gabriele Hoffmann aus München gestern als 500.000sten Gast in der Ausstellung "Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete“ im Neuen Museum in Berlin.

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Direktorin Friederike Seyfried mit Gabriele Hoffmann und Sohn Matteo als 500.000 Besucher (© Staatliche Museen zu Berlin / Wiebke Heffter)
Direktorin Friederike Seyfried mit Gabriele Hoffmann und Sohn Matteo als 500.000 Besucher (© Staatliche Museen zu Berlin / Wiebke Heffter)

Prof. Seyfried überreichte beim Empfang im Vestibül des Neuen Museums zunächst einen Blumenstrauß, den Katalog der Ausstellung, zwei VIP-Tickets der Staatlichen Museen zu Berlin, Blumen und ein MEMO-Spiel zu Nofretete.

Gabriele Hoffmann (39) kam mit ihrem Sohn Matteo Hoffmann (5) aus München nach Berlin, um sich die Museen anzuschauen. "Das ist eine tolle Überraschung, wir sind Glückspilze" sagte sie spontan. Besonders Matteo freute sich über diese Begrüßung. Die Museumsdirektorin führte danach die beiden persönlich durch die Ausstellung mit ihrer besonders erlebenswerten Lichtgestaltung.

Am 6. Dezember 1912 wurde die Büste der Königin Nofretete in Tell el-Amarna geborgen. 100 Jahre später nimmt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin dieses Datum zum Anlass, nicht nur der berühmten Büste, sondern der gesamten Amarna-Ära des Königspaars Echnaton und Nofretete eine umfangreiche Sonderausstellung zu widmen: "Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete" ist seit dem 7. Dezember 2012 im Neuen Museum zu sehen und wurde auf Grund des großen Besucherandranges bis zum 4. August 2013 um fast vier Monate verlängert. Erstmals steht ein Großteil der noch nie gezeigten Funde des Berliner Bestands im Zentrum einer Ausstellung, die durch internationale Leihgaben bereichert wird.

Nach dem Ende der Sonderausstellung bleibt der Schwerpunkt zur Kulturgeschichte der Amarna-Zeit und zum Fundkomplex der Nofretete in der 2. Etage des Neuen Museums bis ins Jahr 2014 hinein erhalten. Erst wenn die Umgestaltungsmaßnahmen in der 3. Etage des Neuen Museums für das Museum für Vor- und Frühgeschichte abgeschlossen sind, wird die ständige Ausstellung im Saal 2.08 des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung rückgebaut und, wie ursprünglich konzipiert, vor allem der Skulptur im Alten Ägypten gewidmet sein.

 

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