11. Tübinger Förderpreis geht an Daniela Holst

Am 7. Mai verleiht das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen zum elften Mal den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie. Die diesjährige Preisträgerin ist Dr. Daniela Holst vom Museum für die Archäologie des Eiszeitalters, Forschungsbereich Altsteinzeit des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz mit Sitz auf Schloss Monrepos.

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Sie wird ausgezeichnet für ihre Dissertation mit dem Titel "Subsistenz und Landschaftsnutzung im Frühmesolithikum: Nussröstplätze am Duvensee", die sich mit Veränderungen in der Landschaftsnutzung vor dem Hintergrund des früh-nacheiszeitlichen Landschaftswandels um etwa 8000-9000 vorheute beschäftigt. Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wird von der Firma ratiopharm gestiftet und ist der höchstdotierte jährlich vergebene Preis dieser Art für Archäologen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten hält Daniela Holst einen Vortrag über ihre Arbeit. Am schleswig-holsteinischen Ausgrabungsort Duvensee analysierte Holst zum einen die Artefaktherstellung des frühen Mesolithikums, insbesondere die Klingentechnologie. Zum anderen stellte sie räumliche Untersuchungen an, die eine Rekonstruktion des Siedlungsgeschehens auf den Fundstellen ermöglichen. Holsts Arbeit ist wegweisend für die moderne Mittelsteinzeitforschung.

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