Dramatische Schäden im Irak: Handel mit Raubkunst blüht
Skrupellose Banden nutzen im Irak alte Netzwerke zum Verkauf von Museumsstücken, die offenbar mit Kennerschaft gestohlen wurden. Die Diebe hatten die Wirren nach der Eroberung von Bagdad durch amerikanische und britische Truppen gezielt ausgenutzt. Der internationalen Öffentlichkeit wird nun suggeriert, die Schäden seien doch nicht so groß wie angenommen, das meiste sei zurück gegeben worden, einiges lasse sich restaurieren, und die wirklichen Kostbarkeiten befänden sich weiterhin in sicheren Depots. "Medien, die es hätten besser wissen müssen, halfen, die Verluste klein zu reden. Sie sind in der Tat dramatisch", sagte der Direktor des Berliner Museums für Islamische Kunst, Claus-Peter Haase, am Donnerstagabend am Beginn eines Vortrags seiner Kollegin Margarete van Ess über den aktuellen Zustand von irakischen Museen und Grabungsstätten. Artikel von Helmut Caspar in der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN vom 26.7.2003. Sprache: deutsch
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