Digitale Ausstellungen

Die Online-Ausstellung des Landesmuseums Württemberg präsentiert die 30.000 Jahre alte Kunstgeschichte der Eiszeit auf der schwäbischen Alb. Die Ausstellung auf »Google Arts&Culture« wird auch in Deutscher Gebärdensprache erläutert. Sprache: deutsch

Die Homepage »Etruscan Chamber Tombs« bietet einen digitalen Zugang zu rund 280 etruskischen Kammergräbern, die mithilfe von Photogrammetrie und Laserscanning dokumentiert wurden. Mithilfe interaktiver 3D-Modelle können die einzelnen Gräber virtuell erkundet werden. Zusätzlich werden wissenschaftliche Hintergrundtexte zur etruskischen Kultur, umfangreiche Datenbanken zu Grabarchitekturen sowie Materialien für Forschung und Lehre veröffentlicht. Diese sollen ab 2026 in universitären Kursen genutzt werden. Das Portal wurde von der Gothenburg Research Infrastructure in Digital Humanities (GRIDH) an der Universität Göteborg in Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Institut für Klassische Studien in Rom realisiert. Sprachen: englisch, italienisch

Die auf Google Arts & Culture veröffentlichte Onlineausstellung „Globalising Archaeology: Producing Tools in the Neolithic” widmet sich „Grime's Graves”, einer neolithischen Feuersteinmine in England. Ausgrabungen in dieser Stätte liefern Einblicke in den Alltag der prähistorischen Bergbaugemeinschaft. Thematisiert werden das Abbauen und Bearbeiten von Feuerstein sowie der internationale Vergleich: Im Jahr 2016 wurde eine Partnerschaft mit der japanischen Hoshikuso-Obsidianmine eingegangen, um Parallelen in der neolithischen Werkzeugproduktion zu erforschen. Die Ausstellung wurde im Auftrag von English Heritage erstellt. Sprache: englisch

Das digitale Bergungslogbuch der Archäologie Lübeck dokumentiert die spektakuläre Bergung einer Hansekogge aus der Trave. Die Website begleitet die komplexen Arbeitsschritte der Bergung mit Fotostrecken, Tagesberichten und Videodokumentationen – von der Sicherung der Fundstelle bis zur Konservierung des im 17. Jahrhundert gesunkenen Schiffs. Ergänzende Rubriken erklären die archäologische Bedeutung des Fundes, die beteiligten Fachdisziplinen und die technischen sowie logistischen Herausforderungen des Projekts. Sprache: deutsch

Das Historische Portal Essen präsentiert auf einer vernetzten Plattform die Geschichte der Stadt. Entstanden aus einer Kooperation zwischen der Stadt Essen, dem Historischen Verein und der GENO BANK, ermöglicht es über Luftbilder, Stadtpläne und interaktive Karten die historische Entwicklung Essens zu erkunden. Dabei sind Themen wie Stadtgeschichte, Kunst, Kultur und Archäologie eingebunden. Sprache: deutsch

Die Online-Ausstellung »Immemorial time: archeology photography« der Fundación Televisa auf Google Arts & Culture widmet sich der fotografischen Dokumentation präkolumbianischer Stätten Mexikos. Im Mittelpunkt steht das umfangreiche Foto-Archiv der Stiftung, das Aufnahmen von Reisenden des 19. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Künstlern vereint. Bedeutende Monumente wie die Pyramide der Sonne in Teotihuacán oder der Tempel des Kukulcán in Chichén Itzá werden ebenso thematisiert wie Steinmasken, Friese und Skulpturen. Ergänzend zeigt die Story, wie präkolumbianische Motive in Film, Werbung und Kunstfotografie rezipiert wurden. Die Ausstellung basiert auf einer Bildauswahl zum Thema archäologische Fotografie, die 2016 in der Zona Maco in Mexiko-Stadt präsentiert wurde. Sprache: spanisch

Die Keltenwelt am Glauberg hat unter anderem mit dem Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung (IGD) ein Programm zur Digitalisierung ihres archäologischen Bestandes realisiert. Die einzigartigen Funde sollen bewahrt und für viele Menschen erleb- und erforschbar gemacht werden. In dieser Sonderausstellung werden ausgewählte Fundobjekte vom Glauberg in zahlreichen Anwendungen präsentiert. Sprache: deutsch

Auf der Homepage von LoGaCulture wird das internationale Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung von ortsbasierten Spielen für Kulturerbestätten präsentiert. Mittels standortbezogener, digitaler Spiele werden neue Vermittlungsformen von Geschichte und Archäologie getestet. Die Seite informiert über das Konzept, die Ziele und die Pilotversuche, stellt innovative AR-Anwendungen vor und zeigt, wie Besucher durch spielerische Interaktionen verborgene Aspekte des Ortes entdecken können. Die Bereiche »News & Events« und »Resources« bieten zudem Einblicke in die Fortschritte des Projekts und stellen praktische Materialien bereit. Sprache: englisch

Kleine Objekte mit einer großen Botschaft. Porträts auf Münzen haben eine lange Tradition: Im Römischen Reich und in der frühen Neuzeit waren Kaiser und Päpste häufig auf Münzen und Medaillen abgebildet. Aber nicht nur sie, sondern auch Soldaten, Bürger oder berühmte Künstler wurden dargestellt. Im Rahmen eines Workshops des Königlich Niederländischen Institutes und des Deutschen Archäologischen Institutes in Rom entstand eine Onlineausstellung, in der die Botschaften und Geschichten von Münzen erläutert werden. Sprache: englisch

Auf der Homepage von »Google Arts&Culture« hat das Museum Machupicchu - Casa Concha (Santa Catalina Ancha, Peru) fast 150 seiner Sammlungsstücke veröffentlicht und bietet dazu noch drei thematisch interessante Onlineausstellungen sowie eine virtuelle Tour durch das Museum an. Sprache: englisch