Archäologie und Öffentlichkeit

Im Vorfeld des »Europäischen Kulturerbejahres 2018« informiert die Homepage »sharingheritage.de« über dessen Ziele, Veranstaltungen und Planungen. Das Kulturerbejahr soll europaweit möglichst viele Institutionen, Vereine und Privatpersonen, die sich mit der Bewahrung von kulturellem Erbe befassen, erreichen und zum Mitmachen bewegen. SHARING HERITAGE ist ein Vorhaben der Europäischen Union und wird in Deutschland durch das Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz konzeptionell vorbereitet. Sprachen: deutsch, englisch

Der umfangreiche und sehr aktive Blog »The Heritage Journal« hat seine Wurzeln in einer 2003 in Großbritannien entstandenen Bürgerintiative. Die zahlreichen Autoren verfolgen mit ihrem Blog das Ziel, der Öffentlichkeit die unzähligen Gefahren für archäologische Fundorte und Monumente vor Augen zu führen und für einen besseren Schutz zu werben. Der Schwerpunkt von »The Heritage Journal« liegt eher auf Themen aus Großbritannien und Irland. Sprache: englisch

Die jährlich in Florenz stattfindende Messe versteht sich als internationales Schaufenster und Treffpunkt für all jene Institutionen, Initiativen und Verantwortlichen, die sich mit der Vermittlung und Bewahrung von kulturellem Erbe befassen. Sprachen: englisch, italienisch

Mit »UNICHE« wird eine europäische No-Code-Plattform entwickelt, die es Museen, Forschungsteams und kleineren Kultureinrichtungen ermöglicht, digitale Vermittlungsformate zu entwickeln. Im Zentrum stehen ein gemeinsames Inhaltsarchiv, ein Autorenbereich, bereitstehende Erlebnis-Apps und ein Evaluationsmodul, die alle mit der European Collaborative Cloud for Cultural Heritage verbunden sind. Auf der Homepage wird das geplante Ökosystem aus Datenbanken, Experience Design, Ausstellungen und Auswertung vorgestellt und die Einsatzfelder skizziert. Sprache: englisch

»Ur.kultour« ist ein Verein von Archäologen und Archäologieinteressierten mit dem Ziel archäologischer Erkenntnisse verständlich zu vermitteln. »Ur.kultour« bietet Workshops, Führungen und kooperiert mit Forschungseinrichtungen. Zudem unterstützt der Verein Museen und Kantonsarchäologien bei Veranstaltungen. Auf seiner Webseite informiert der Verein über seine Struktur und Angebote. Sprache: deutsch

Auf L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, gibt es mittlerweile in der Rubrik »Videos« eine beeindruckende Vielfalt an Dokumentarfilmen, Interviews, Reportagen, etc. aus der Welt der Historischen Geisteswissenschaften. Sprache: deutsch

Das europäische Projekt VirtualArch möchte schwer begehbare oder bisher kaum bekannte wichtige archäologische Fundstellen mit Hilfe virtueller Techniken (3D-Scan, Augmented Reality) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Projekt wurde von institutionellen Partner aus mehreren europäischen Staaten unter dem Dach des Interreg-Programms der Europäischen Union im Juni 2017 gegründet. [Anm. Redaktion: Mit Stand 12/2017 sind noch wenige Inhalte auf der Homepage hinterlegt] Sprache: englisch

Um aufzuzeigen wie die Wissenschaftler mittels der Analyse materieller Kultur zu neuen Erkenntnissen kommen, hat der SFB 1070 »RessourcenKulturen« an der Universität Tübingen ein virtuelles Museum gegründet. Das Museum ist in drei »Räume« gegliedert: das Depot, in dem sich die 21 Teilprojekte vorstellen, die Schausammlung, die an einzelnen Objekten die Arbeit der Wissenschaft erklärt und ein Raum mit wechselnden Ausstellungen zu aktuellen Forschungsthemen des SFB. Sprache: deutsch

Artikel von Kathrin B. Zimmer über Kunst- und Antikenfälschungen, die in einer Ausstellung der Universität Tübingen gezeigt wurden, in »Forum Archaeologiae« 69/XII/2013. Sprache: deutsch

Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Sie verfügt neben ihrem Netzwerk von Nationalkommissionen, den Netzwerken der UNESCO-Projektschulen und der UNESCO-Lehrstühle auch über das besondere Netzwerk der UNESCO-Clubs. In den Clubs wird auf ehrenamtlicher Basis ein aktiver Beitrag geleistet, um die Ideale der Organisation an der Basis bekannter zu machen, zu verankern und zu leben. Die jeweiligen nationalen Club-Netzwerke haben sich im Jahr 1981 weltweit zur »World Federation of UNESCO Clubs, Centres and Associations« zusammengeschlossen. Sprache: englisch